Ratgeber

Bolt lässt 100-m-Start weiter offen

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Usain Bolt spannt die Leichtathletik-Szene, und vor allem die Sprinter, weiter auf die Folter. Denn wie der jamaikanische Sprintstar jetzt bekannt gab, wird er sich erst kurzfristig entscheiden, ob er bei den Olympischen Sommerspielen in Athen einen Doppelstart wagt.

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 „Ich werde mich zusammen mit meinem Trainer Glen Mills in letzter Minute festlegen“, erklärte der 21-jährige Jungstar. Während Bolt auf jeden Fall bei den 200 Metern am Start ist, ist er sich über seinen 100-Meter-Start immer noch im Unklaren. Offenbar ist noch nicht mal eine Tendenz auszumachen. Dabei würde Bolt bei einem Start über durchaus Medaillen-Chancen haben. Dies verdeutlichte er am 31. Mai in New York, wo er in 9,72 Sekunden Weltrekord lief (siehe Video).

Aber es ist gut möglich, dass er alles den 200 Metern unterordnet und entsprechend nur über seine Spezialdistanz startet. Sollte Bolt, der mit fast zwei Metern eine ungewöhnliche Statur für einen Sprinter hat, Gold holen, wäre er erst der zweite Jamaikaner, dem dies gelingen würde. Bislang ist Don Quarrie (1976) der einzige Olympia-Sieger der Karibik-Insel über diese Distanz.

Schlechter sieht es dagegen bei den 100 Metern aus. Noch nie konnte ein Jamaikaner die Goldene gewinnen. Sollte aber Bolt verzichten, hätten sie Ex-Weltrordhalter Asafa Powell ein weiteres Ass im Ärmel. Er gilt wohl mit dem US-Amerikaner Tyson Gay als derzeitiger Favorit.

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