» Wintersport

Die zweite Halbfinalpartie lautet Russland - Finnland         ©flickr/journeyman62

Zum dritten Mal in Folge stehen sich im Halbfinale der Eishockey-WM in Kanada das schwedische Team und der Gastgeber gegenüber. Im zweiten Halbfinale kämpfen die Russen gegen Finnland um den Einzug ins Finale.

Im ersten Viertelfinale setzte sich das Team aus Skandinavien mit 3:2 nach Verlängerung gegen Tschechien durch. Kanada sicherte sich den Einzug ins Halbfinale durch ein 8:2 gegen Außenseiter Norwegen. Die Russen setzten sich deutlich mit 6:0 (3:0,3:0,0:0) gegen die Schweiz durch. Finnland besiegte die USA mit 3:2 (1:0,1:0,0:2) nach Verlängerung.

Zusammenfassung der Partie Finnland vs. USA:

Die Erfolgsserie des Olympiasiegers reißt auch bei der Eishockey-WM Kanada nicht ab. Schweden steht während einer Weltmeisterschaft nun schon zum achten Mal nacheinander unter den besten Vier. Die Halbfinals finden am Freitag in Québec statt. 2006 in Riga setzten sich die Skandinavier auf dem Weg zum achten Titel gegen Kanada durch. Im Vorjahr gewann der Rekordweltmeister und holte in Moskau danach seinen 24. WM-Titel. Tschechien verpasste dagegen zum zweiten Mal in Serie den Einzug ins Halbfinale.

In der sehr ausgeglichenen und hochklassigen Partie zwischen Schweden und den Tschechen waren insgesamt sagenhafte 26 Spieler aus der nordamerikanischen Profiliga NHL auf dem Eis. Dem Olympiasieger fehlte aber ihre starke Fraktion von den Detroit Red Wings, die noch im Rennen um den Stanley Cup ist.    [...mehr]


Das DEB-Team siegt am Ende noch einmal gegen Lettland     ©flickr/danrsnyder

Die deutsche Nationalmannschaft gewann bei der Eishockey-WM in Kanada gegen Lettland 5:3 (1:1, 1:2, 3:0). Damit gelang der DEB-Auswahl mit ihrem zweiten Sieg in Halifax doch noch ein versöhnlicher Abschied nach der herben Niederlage gegen den Gastgeber. Lettland verpasste somit den Sprung ins Viertelfinale. Dafür qualifizierte sich überraschend Norwegen für die nächste Runde.

Das deutsche Team verpasste mit ihrer Leistung die Runde der letzten Acht und belegte nach Platz neun im Vorjahr diesmal insgesamt Rang zehn. Norwegen trifft am Mittwoch auf Weltmeister Kanada und Finnland spielt gegen die USA. In Quebec spielen Schweden gegen Tschechien und Russland gegen die Schweiz.

Der deutsche Tormann glänzte mit guten Paraden        ©flickr/NobbiUSANach einem schwachen Beginn zeigte das deutsche Team gute Moral und glichen dreimal einen Rückstand aus. Yannic Seidenberg (51.) verwertete einen Rückpass von Verteidiger Andreas Renz zur erstmaligen Führung, die Christoph Ullmann (53.) zum Entsetzen der Letten im Alleingang sogar noch ausbaute.

In der deutschen Zwischenrundengruppe E führt Titelverteidiger Kanada durch das 6:3 (2:1, 2:0, 2:2) über den letztjährigen Finalgegner Finnland souverän. Die Viertelfinalpartie Finnland gegen die USA, die Norwegen 9:1 (3:0, 3:1, 3:0) schlugen, wird mit Spannung erwartet. Erst am Sonntag hatten die Amerikaner eine umkämpfte Partie gegen die Finnen auch wegen eines zu Unrecht gegebenen Tors 2:3 verloren.

Ebenso wie der Gastgeber gewannen auch die Russen ihre sechste WM-Partie mit 5:3 (3:0, 1:0, 1:3) über die Schweiz und wurden Sieger der Staffel E. Beide Mannschaften stehen sich am Mittwoch in Québec wieder gegenüber. Das letzte Zwischenrundenspiel gewann Dänemark 3:2 (0:0, 1:0, 1:2) nach Verlängerung gegen die ebenfalls schon gescheiterte Auswahl Weißrusslands.    [...mehr]


Die DEB-Auswahl blamierte sich gegen Gastgeber Kanada        ©flickr/ kk+

Bei der Eishockey-WM in Kanada hat das deutsche Team die höchste WM-Pleite seit 22 Jahren im Viertelfinale gegen den Gastgeber Kanada 1:10 (0:4, 0:5, 1:1) einstecken müssen und die direkte Qualifikation für Olympia 2010 verpasst.

“Das muss jedem peinlich sein, was hier passiert ist”, sagte Routinier Stefan Ustorf. Sein Teamkollege Michael Hackert resümierte: “Man fühlte sich ein bisschen, als wenn man von einem Laster überfahren worden wäre.” Bundestrainer Uwe Krupp meinte zum schlechtesten Auftritt seiner seit Dezember 2005 laufenden Amtszeit deutlich: “Das war so schlecht, da gibt es keine Worte für.”

Unser Tormann konnte die Niederlage nicht verhindern          ©flickr/RicLafDurch diese deutsche Blamage sicherte sich Weißrussland als neuntes Team die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver. Die Deutschen müssen nun versuchen, das Ticket im Februar 2009 daheim bei einem Qualifikationsturnier zu lösen.

Bundestrainer Krupp sah neben dem Welten entfernten Klassenunterschied auch kanadisches Scheibenglück als einen Grund für die deutliche Niederlage. “Die haben fünf Tore mit Qualität gemacht und fünf, wo keiner weiß, wie sie reingegangen sind”, erörterte der Bundestrainer, der den Abend ganz schnell abzuhaken will.

In der Nacht zum Dienstag findet das letzte Zwischenrundenspiel der deutschen Auswahl gegen Lettland statt. Dort soll wenigstens ein ordentlicher Abschied gegen Lettland rausspringen. Die Balten stehen als Weltranglisten-Zehnter derzeit noch einen Platz vor dem DEB-Team. “Da findest Du heraus, aus was für einem Holz die Jungs geschnitzt sind”, erklärte Krupp. Seine Schützlinge kündigten an, sich unbedingt rehabilitieren zu wollen. “Wir sind eine charakterstarke Truppe und wollen uns vernünftig verabschieden”, erklärte Sven Felski von den Berliner Eisbären hoffnungsvoll.    [...mehr]


Das war die dritte Niederlage für das DEB-Team          © flickr/Kai Bachmann

Trotz einer tollen Aufholjagd hatte die deutsche Nationalmannschaft zum dritten Mal bei der WM in Kanada verloren. Nun besteht nur noch eine minimale Chance auf den Einzug ins Viertelfinale. Die DEB-Auswahl unterlag zum Auftakt der Zwischenrunde in Halifax 4:6 (2:3, 1:1, 1:2) gegen die USA.

Als nächster Gegner wartet nun der Titelverteidiger und Gastgeber Kanada, der zuvor knapp 2:1 (1:0, 0:1, 1:0) gegen die Norweger gewann und unter die letzten Acht einzog. Im letzten Spiel der Zwischenrunde treffen die Deutschen in der Nacht zum Dienstag auf Lettland.

Fans forderten den Rücktritt von Franz Reindl, dem Sportdirektor des (DEB)        ©flickr/RicLafNoch während der Partie forderten deutsche Anhänger auf Plakaten den Rücktritt von Franz Reindl, dem Sportdirektor des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB). Der hatte am Donnerstag jedoch angekündigt, im Amt bleiben zu wollen. Reindl hatte die Verantwortung für den Einsatz von Verteidiger Jason Holland übernommen, der bei der WM nicht spielberechtigt war und vorzeitig abreisen musste. Erstmals dabei waren dafür Stürmer Marcel Goc vom NHL-Club San Jose Sharks und Verteidiger André Reiß aus Hannover, die nachnominiert wurden.

Bundestrainer Krupp zeigte sich sauer nach den Protesten. “Das ist eine Unverschämtheit”, meinte er nach der Partie. “Wenn uns die Fans nicht unterstützen wollen, sollen sie das nächste Flugzeug nach Hause nehmen. Es gehen jeden Tag drei, vier Flüge“, sagte er erbost weiter. Krupp hatte Reindl schon nach dem Spiel gegen Norwegen in Schutz genommen.

Auch Schweden befindet sich kurz vor dem Einzug ins Viertelfinale. Der Olympiasieger feierte einen Tag nach dem überraschenden 2:4 gegen die Schweiz einen 8:1 (2:0, 2:0, 4:1)-Erfolg über Dänemark. Die Schweizer bezogen in Québec mit 0:5 (0:1, 0:3, 0:1) gegen Ex-Weltmeister Tschechien zwar ihre erste Niederlage im Turnier, haben aber ebenso wie die Tschechen beste Chance auf das Erreichen der letzten Acht.    [...mehr]


Das war die zweite Niederlage für das DEB-Team          © flickr/Kai Bachmann

Die DEB-Auswahl hat bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in Kanada ihr letztes Vorrundenspiel 2:3 (1:0, 1:1, 0:2) gegen Norwegen verloren und wurde damit nur Dritter in Gruppe C. Durch die zweite Niederlage hat das deutsche Nationalteam fast schon alle Chancen auf das Viertelfinale und die direkte Olympia-Qualifikation verspielt.

In der Zwischenrunde kommt es für unsere Spieler knallhart. In der Nacht zum Freitag spielt das deutsche Team gegen die USA. Weitere Kontrahenten sind Titelverteidiger und Gastgeber Kanada sowie Lettland. Die besten vier Mannschaften aus der Sechser-Gruppe erreichen das Viertelfinale. Deutschland nimmt allerdings seine Niederlagen gegen Finnland und Norwegen mit.

Unser Tormann konnte die Niederlage nicht verhindern          ©flickr/RicLafKapitän Marco Sturm (7.) schoss mit seinem zweiten WM-Tor in Überzahl das DEB-Team in Führung. Dann erhöhte Philip Gogulla (25.) auf 2:0, nachdem er noch den Torwart ausspielte. Leider konnte aber unsere Nationalmannschaft gestern nicht oft glänzen und kam durch viele Strafzeiten oft in Bedrängnis.

Für Norwegen konnte dann Marius Holtet (35.) bei deutscher 3:5-Unterzahl den Anschlusstreffer erzielen. Den Ausgleich machte Mats Zuccarello Aasen (48.) perfekt, nachdem er Torwart Robert Müller mit einem Schuss ins kurze Eck überraschte. Morten Ask (56.) traf ebenfalls bei 5:3-Überzahl zum Sieg und bescherte Norwegen ebenfalls das Weiterkommen sowie den vorzeitigen Klassenerhalt.

Durch die vorangegangene 2:3 (2:2, 0:1, 0:0)-Niederlage der Slowakei gegen die Finnen, die Gruppensieger wurden, standen der Klassenerhalt der deutschen Mannschaft und das Weiterkommen in die Zwischenrunde schon fest. Der letzte Platz und der Gang in die Abstiegs-Playoffs wurden durch das 4:2 über Ex-Weltmeister Slowakei vermieden, der nun gegen Slowenien um den Klassenerhalt spielt.



[...mehr]


Endlich der erste Sieg für das DEB-Team         © flickr/Kai Bachmann

Bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in Kanada hat die deutsche Nationalmannschaft gestern ihren ersten Sieg gefeiert und zugleich einen großen Favoriten ins Straucheln gebracht. In Halifax triumphierte unser Team gegen Ex-Weltmeister Slowakei mit 4:2 (2:0, 1:1, 1:1). Zuvor unterlag die DEB-Auswahl beim Auftakt dem Vizeweltmeister Finnland mit 1:5.

Durch Kapitän Marco Sturm (7.) und Stefan Ustorf (16.) ging unser Team im ersten Drittel jeweils in Überzahl mit 2:0-Führung gegen die Slowaken in Führung. Nach dem Anschluss durch Ivan Ciernik (30.) war es Michael Hackert (39./49.), der mit zwei Toren den Erfolg perfekt machte. Vier Sekunden vor Ende verkürzte noch Juraj Kolnik für den Weltmeister von 2002.

Ausschnitte vom Spiel:

Den Deutschen reicht im abschließenden Gruppenspiel gegen Norwegen ein Unentschieden nach regulärer Spielzeit, um den Gang in die Abstiegs-Playoffs zu vermeiden und sich für die Zwischenrunde zu qualifizieren. Norwegen gelang nach einem 2:3 (2:2, 0:0, 0:0) nach Verlängerung gegen Finnland fast eine dicke Überraschung. Die Finnen zogen mit dem knappen Sieg in Zwischenrunde ein. In Québec kam die Schweiz durch ein 2:1 (1:0, 1:1, 0:0) über Weißrussland weiter, Olympiasieger Schweden holte sich mit 9:0 (0:0, 4:0, 5:0) gegen Aufsteiger Frankreich ebenfalls den zweiten Sieg.

Nach dem Sieg eröffnete Bundestrainer Krupp, dass NHL-Profi Marcel Goc die Mannschaft verstärken wird. Der Stürmer der San Jose Sharks soll am Mittwoch in Halifax eintreffen und kann nach der Vorrunde eingesetzt werden. Verteidiger Christian Ehrhoff wird dagegen nach dem Playoff-Aus mit San Jose nicht für das DEB-Team nachnominiert. Ehrhoff leidet laut Krupp unter Knöchelproblemen und muss pausieren. Somit sind mit Marco Sturm, Christoph Schubert und Dennis Seidenberg aus der NHL sowie Torhüter Dimitri Pätzold aus der unterklassigen AHL vier Profis aus Übersee im deutschen Kader.    [...mehr]


Ausgerechnet Florian Busch! Der wegen seiner verweigerten Dopingprobe umstrittene Nationalspieler hat die Eisbären Berlin zum dritten Meistertitel binnen vier Jahren geschossen. Busch erzielte in der Verlängerung den Siegtreffer zum 2:1 (0:0, 0:0, 1:1, 1:0) für die Berliner im vierten Play-off-Finale bei den Kölner Haien und machte damit den entscheidenden dritten Sieg perfekt. Für die Eisbären, die im Februar durch ein 3:2 gegen die Frankfurt Lions erstmals Pokalsieger geworden waren, ist diese Saison mit dem Double die beste der Vereinsgeschichte.

Deron Quint bewahrte den Meister der Jahre 2005 und 2006 81 Sekunden vor Schluss der regulären Spielzeit mit seinem Ausgleichstreffer vor der Niederlage, nachdem Nationalspieler Sebastian Furchner die Haie vor 18.678 Zuschauern in der Kölnarena in der 43. Minute in Führung geschossen hatte.

Eisbären-Coach Don Jackson sagte nach dem Spiel: „Köln hat großartige Play-offs gespielt, aber Kompliment an meine Mannschaft, die immer wieder viele Verletzungen kompensieren musste.“

Dass Florian Busch der entscheidende Treffer glückte, ist brisant. Der 23-Jährige hatte am 6. März einen unangemeldeten Dopingtest zunächst verweigert, Stunden später aber durchgeführt. Vom Deutschen Eishockey-Bund war Busch öffentlich verwarnt und mit 5000 Euro Geldstrafe sowie 56 Stunden gemeinnütziger Arbeit belegt worden.    [...mehr]


Neuer TTR-Champion Kevin Pearce    ©flickr/fargefax

Neuer Swatch Ticket to Ride (TTR) World Tour Champion ist Kevin Pearce. Nach einer Saison erbitterter Fights aber auch überzeugender Siege kann sich der US-Amerikaner nun endgültig die Snowboard-Tour-Krone aufsetzen.

Pearce wurde um 17.30 Uhr Ortszeit in Stratton Mountain vor einer jubelnden Zuschauermenge gekrönt. Reto Lamm, Präsident der Swatch TTR Word Tour, überreichte ihm die zehn Kilogramm schwere Trophäe aus Holz und Metall, die eigens für Pearce angefertigt wurde.

Der junge Amerikaner konnte diese Saison so gute Ergebnisse wie noch kein Athlet vor ihm in der Geschichte der TTR einbringen. Eine Reihe von Siegen und Platzierungen auf dem Siegerpodest brachten ihn an die Spitze der Weltrangliste.

Kevin Pearce nach dem Gewinn der Arctic Challenge     ©flickr/Eirik Helland UrkeSein Siegeszug begann mit seinem zweiten Platz beim 5-Star Abominable Snow Jam in Mt. Hood, USA. Trotz einer etwas schwierigeren Zeit in Neuseeland, war sein Saisonauftakt in der nördlichen Hemisphäre ein voller Erfolg. Mit einem massive Cab 1260 holte er sich den Sieg beim Air & Style in München. Und sein Erfolg setzte sich auf der anderen Seite des Globus fort. Dort wurde er beim 6Star Nissan X-Trail in Japan Vierter.

Im schweizerischen Laax bei den Burton European Open ging seine Erfolgsspur mit einem unvergleichlichen Halfpipe-Finale weiter, das sowohl Zuschauern als auch Athleten den Atem raubte. Pearce gewann vor dem Vorjahressieger Shaun White und bewies damit, dass er seinen Platz an der Weltspitze verdiente.

Beim Billabong Air & Style Quarterpipe sicherte sich der US-Boy seinen zweiten Sieg in dieser Saison. Aber damit nicht genug, holte er auch bei der Oakley Arctic Challenge das zweite Mal in Folge den Sieg und verdrängte damit Risto Mattila aus Finnland von der Spitze der Weltrangliste.

Doch erst seine Performance bei den Burton US Open, wo Pearce Zweiter wurde, sicherte ihm den Gesamtsieg, um den er schon so lange gekämpft hatte. Mit hohen 900ern und 1080er und soliden Airs in der Pipe holte sich der 20-Jährige seinen ersten TTR Tour Champion Titel.

TTR-Champion Kevin Pearce in der Pipe:

     [...mehr]


Autor: Sonja Beckmann

Janne Ahonen © Wikipedia
Eine ganz große Karriere geht zu Ende: Im Januar gewann der Skispringer Janne Ahonen als Erster zum fünften Mal die Vierschanzentournee, heute erklärte der ehemalige Weltmeister und Gesamtsieger im Weltcup nach 16 Jahren in der Weltspitze seinen Rücktritt.

Ich habe nicht mehr die Motivation und möchte auf dem Höhepunkt gehen“, sagte der 30-Jährige Finne in Helsinki. Im vergangenen Winter gewann der Finne vier Weltcup-Springen sowie Silber und Bronze bei der Skiflug-WM in Oberstdorf.

Ahonen, der im Dezember 1993 seinen ersten Weltcupsieg gefeiert hat, war zweimal Weltmeister, ein Olympiasieg blieb ihm allerdings versagt. 2004 und 2005 gewann er den Gesamt-Weltcup. Ahonen war auch beim Drag-Racing erfolgreich. Im August 2004 wurde er mit dem Eagle Racing Team Nordischer Meister.    [...mehr]


Autor: Jörgen Heller

Der neue Coach soll unseren Springern wieder zu mehr Linie verhelfen     ©flickr/Darriuss Royce

Neuer Trainer und Nachfolger vom geschassten Peter Rohwein soll ein Österreicher werden. Gestern präsentierte der Deutsche Ski-Verband (DSV) den zuletzt in der Schweiz tätigen Werner Schuster, der unseren flugarmen Adlern wieder zu Höhenflügen verhelfen soll. Der 38-Jährige coachte auch schon in Österreich die Springer.

Schuster der selber über Jahre aktiver Springer im Weltcup war, erklärte zu dem Übereinkommen mit dem DSV: “Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung. Verantwortlicher Skisprungtrainer im Deutschen Skiverband zu sein, ist sicherlich der Traum eines jeden Coaches. Ich fühle mich geehrt und bin stolz, dieses Amt zu übernehmen. Mit meinen Kenntnissen will ich mittel- und langfristig dazu beitragen, den deutschen Skisprung wieder in die Weltspitze zurückzuführen.”

Martin Schmitt & Co. waren in den letzten Jahren nur Durchschnitt          ©flickr/Soul InvestigatorAndreas Bauer, der Trainer der Nordischen Kombinierer des DSV, wurde in den letzten Wochen schon als neuer Coach gehandelt. Aber nach vielen großen Erfolgen, unter anderem dem Gesamtweltcupsieg von Ronny Ackermann in dieser Saison, will der erfolgreiche Trainer in seinem Amt bleiben, um seine Schützlinge zu weiteren Siegen zu führen.

“Mit der Verpflichtung von Werner Schuster ist es uns gelungen, einen renommierten Fachmann in den DSV zu holen”, erörterte DSV-Generalsekretär und Sportdirektor Thomas Pfüller. “Wir erwarten uns von Schuster, dass er mit neuen Impulsen unsere arrivierten Springer zu Erfolgen führt und darüber hinaus die Verjüngung der Nationalmannschaft vorantreibt”, erklärte er weiter.

Neben Rohwein soll auch der umstrittene Rudi Tusch seinen Posten räumen. “Der bisherige Sportliche Leiter der Nordischen Kombination, Horst Hüttel, übernimmt diese Verantwortung auch für den Bereich Skisprung. Vor Schuster und Hüttel steht nunmehr die Aufgabe, bis zum Ende der Cheftrainerklausur am 10. April den gesamten Bereich Skisprung neu zu strukturieren”, sagte der DSV-Generalsekretär. Diesbezüglich könnte auch gemeint sein, dass es noch weitere Neuerungen geben könnte, da die aktuelle Konstellation mit den Heim- und Stützpunkttrainern immer wieder für Diskussionsstoff sorgte.




[...mehr]


Page 12 of 15« First...«1011121314»...Last »