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Der alter Finne besiegt die österreichischen Überflieger: Janne Ahonen hat das dritte Springen der Vierschanzentournee gewonnen. In Bischofshofen erhielt der 30-Jährige für seine Sprünge von 139,5 und 138 Metern 282,5 Punkte. Bei seinem Heimspiel wurde der Österreicher Thomas Morgenstern Zweiter (271 Punkte) vor dem Schweizer Simon Amman (259,4 Punkte). Michael Neumayer als bester Deutscher sprang auf Rang 7, Martin Schmitt wurde 11.
Durch den souveränen Erfolg setzte sich Ahonen an die Spitze der Gesamtwertung. Bleibt er auch morgen in Führung, wäre der Routinier der erste Springer, dem fünf Tourneesiege gelängen. Neumayer rutschte ab auf Rang sechs. Der bisher führende 17-Jährige Gregor Schlierenzauer wurde in Bischofshofen Fünfter. Der Österreicher durfte sich allerdings mit einem inoffiziellen Rekord trösten: Seine 145 Meter in der Qualifikation waren der weiteste Sprung in der Geschichte der Tournee.
Das letzte Springen der Tournee findet morgen wieder auf dem Bischofshofener Bakken statt. Ursprünglich wäre Innsbruck Gastgeber des dritten Spingens gewesen, der Wettbewerb musste jedoch wegen starken Windes auf heute in Bischofshofen verschoben werden. [...mehr]
Die Berlinerin Jenny Wolf stand in den letzten Jahren immer im Schatten der „Großen Zwei“ des deutschen Eisschnelllaufsports Anni Friesinger und Claudia Pechstein, aber schon am Ende der letzten und erst recht in dieser Saison ist es ihr eindrucksvoll gelungen, auf sich aufmerksam zu machen.
Bei sechs von acht Weltcup-Rennen ist diesem Jahr über die 500 Meter- Distanz gewann die Berlinerin und stellte zudem auf der ehemaligen Olympiabahn von Calgary einen neuen Weltrekord auf. In 37,02 Sekunden bewältigte die sympathische Literaturstudentin die Strecke und hat sich als Ziel vorgenommen, die Marke noch unter die 37 Sekunden zu verbessern. Ihre Dauerrivalin aus dem Reich der Mitte Beixing Wang hatte zuletzt immer öfter das Nachsehen. Am Beginn des Jahres gelang es ihr sich bei den Einzelstrecken-Weltmeisterschaften erstmalig den Titel über die 500 Meter zu sichern.
Den zweiten Weltrekord sicherte sie sich am vergangenen Wochenende beim Weltcup in Erfurt. Über die 100 Meter, einer nicht olympischen Strecke, verbesserte sie die alte Marke um 0,06 Sekunden auf 10,22 Sekunden. Zum Bedauern vieler Sprint-Athleten genießen die 100 Meter noch nicht die Anerkennung beim Verband und den Zuschauern. Wolf hofft, dass sich dies in den kommenden Jahren noch ändern wird und der Weltrekord zusätzliches Renommee verschafft.
Besonders freuen wird Jenny Wolf sich auf die Eisschnelllauf-Weltmeisterschaften im nächsten Jahr in Berlin. In ihrer Heimatstadt hofft sie, einen neuen Angriff auf den Weltrekord unternehmen zu können. Die Wettkämpfe in der Hauptstadt finden am 9. und 10. Februar statt. [...mehr]
Eine wenig beachtete, aber doch sehr erfolgreiche Sportart ist das Fraueneishockey. Den Frauen des Deutschen Meisters OSC Berlin ist es in der vergangenen Woche erstmals gelungen, sich für die Endrunde im Europapokal in Schweden zu qualifizieren.
Während in den USA und Canada der Eishockeysport für Frauen sich schon einer großen Resonanz erfreut, wo mehrere Tausend Zuschauer in Hallen pilgern, ist das Damen-Eishockey in Deutschland noch eine unbekannte Randsportart. Zu den Spielen des Deutschen Meisters OSC Berlin kommen im Schnitt 130-150 Fans. Weil das Qualifikationsturnier im Europapokal im Anschluss an die Bundesliga-Partie Eisbären Berlin gegen die Icetigers Straubing statt fand, verfolgten rund 300 Neugierige das Spiel zwischen dem OSC und dem tschechischen Vertreter Slavia Prag. Am Ende siegten die Berlinerinnen mit 4:3 nach Penaltyschießen und buchten damit die Tickets für das Finalturnier. Zuvor war der OSC schon gegen das französische Team Cergy Pontoise mit 6:1 erfolgreich, verloren aber ihr zweites Match gegen den Schweizer Vertreter aus Lugano mit 3:5. Mit der Teilnahme am Finalturnier erhofft sich der Verein, der übrigens von der Eisbären-Torwart-Legende Rene Bielke trainiert wird, mehr nationale Aufmerksamkeit und Zuschauer.
Die Heimspiele des OSC Berlin werden im Erika-Heß-Stadion in Berlin-Wedding ausgetragen. Die Berlinerinnen gewannen 2005 und 2006 den Titel in der heimischen Bundesliga und wurden in den zwei Jahren zuvor jeweils Vizemeister. Die deutschlandweit 2.100 Frauen würden sich über mehr Zuspruch bei den Spielen freuen und erhoffen sich einen ähnlichen Werdegang wie die Fußball-Damen, die nach zwei Weltmeistertiteln endlich in der breiten Öffentlichkeit angekommen sind. [...mehr]
Das zurückliegende Wochenende endete für die deutschen Wintersportler äußerst erfolgreich, konnte doch in fast jeder Sportart ein Podestplatz errungen werden.
Besonders erfolgreichen waren die deutschen Biathletinnen. Zwei Weltcupsiege durch Martina Glagow sowie insgesamt sechs Podestplätze zeugen von einer sehr guten Leistung unserer Damen, die damit ohne Problem an die erfolgreiche vergangene Saison anknüpfen. Bei den Herren lief es noch nicht so optimal, nur Carsten Pump gelang der Sprung unter die ersten Drei. Dafür verantwortlich war vor allem die Unkonzentriertheit beim Schießen.
Bei den Nordischen Kombinierern gab es gleich zwei deutsche Sieger, Ronny Ackermann und Björn Kircheisen gewannen die im finnischen Kuusamo ausgetragenen Weltcups im Sprint und über 15 Kilometer. In einer Woche im norwegischen Trondheim möchten beide an ihre sensationellen Leistungen vom Wochenende anschließen.
Anni Friesinger sicherte sich in Russland den 47. Weltcup-Sieg ihrer Karriere und war besonders erfreut über den hohen Vorsprung vor ihrer Konkurrentin Christine Nesbitt aus Kanada. Ebenso erfreut über zwei dritte Plätze über 1.500 und 5.000 Meter war Daniela Anschütz-Thoms. Lediglich die von Halsschmerzen geplagte Claudia Pechstein blieb hinter den Erwartungen zurück.
Noch ohne Podestplatz, aber mit guten Ansätzen starten die Skispringer in den Weltcup. Bester Deutsche wurde Michael Neumeyer auf Platz, während Michael nach einem sehr guten neunten Rang im ersten Durchgang noch auf den 25. Platz im zweiten zurückfiel. Martin Schmitt wurde 28. und Georg Späth 45.
Sehr erfolgreich bestritt Maria Riesch den Wettkampf in Lake Louise. Mit dem vierten Rang in Abfahrt und dem zweiten Platz im Super-Ski meldete sie sich eindrucksvoll in der Weltspitze zurück und verschaffte dem finanziell angeschlagenen DSV auch endlich wieder positive Schlagzeilen. [...mehr]
Am kommenden Wochenende beginnt die Saison der Skispringer im finnischen Kuusamo. Das erste Training und die Qualifikation starten am heutigen Donnerstag und die deutschen Skiadler hoffen, dass
die Jahre des Mittelmaßes endlich vorbei sind. Mit Schmitt, Hannawald und Uhrmann agierte vor Jahren ein erfolgreiches Team, das jedesmal um den Sieg mit springen konnte. Sven Hannawald ist inzwischen zurückgetreten und Martin Schmitt kämpft seit knapp drei Jahre gegen seine andauernde Krise, lediglich Michael Uhrmann konnte in den letzten Jahren ab und zu aufs Podium springen.
Beim ihm bleibt aber abzuwarten, wie er den komplizierten Fußbruch, den er am Beginn des Jahres erlitten hat, wegstecken wird. Ebenfalls dabei sein wird Michael Neumeyer, der sich im letzten Jahr einen Kreuzbandriss zugezogen hat.
Besonders argwöhnisch wird Martin Schmitt beim Auftaktspringen beobachtet. Die Ergebnisse beim Sommerspringen nähren die Hoffnung der Fans, dass der Lila-Helm von Schmitt wieder bei einer Siegerehrung vertreten sein wird. Schmitt konnte in seiner Kariere immerhin 28 Weltcup-Erfolge feiern, zweimal den Gesamt-Weltcup für sich entscheiden und eine olympische Goldmedaille gewinnen. Nach Jahren der Tristesse wäre es schön, wenn die deutschen Skispringer wieder um die Podestplätze mit springen könnten.
Dies verhindern möchten natürlich die üblichen Verdächtigen im Ski-Zirkus. Der Gesamt-Weltcupsieger
Adam Malysz aus Polen, der immer schwer in die Saison hinein kommt, will von Anfang an im Weltcup punkten. Die Schweizer Simon Ammann und Andreas Küttel hoffen, an die guten Leistungen der vergangenen Saison anknüpfen zu können, wo Ammann Dritter und Küttel Fünfter der Gesamtwertung wurden. Ob die beiden Youngster Anders Jacobsen und Gregor Schlierenzauer ihre Triumpfe wiederholen können, wird sich im Laufe der Saison zeigen.
Die Auftaktbedingungen in Finnland sind jedenfalls optimal. Frischer Schnee und zahlreiche Fans freuen sich auf den Weltcup Auftakt. [...mehr]
Dem deutschen Wintersport droht in diesem Jahr erneut ein Zickenkrieg unter den Spitzensportlerinnen.
Die Biathletin Andrea Henkel, immerhin Gesamt-Weltcup-Siegerin des vergangenen Jahres, blickt neidvoll auf ihre Konkurrentin Magdalena Neuner. Neuner, die bei den letzten Biathlon-Weltmeisterschaften überraschend drei Titel holen konnte, gilt als der neue Shooting-Star des Biathlons. Mehr als 80 Firmen haben angefragt, ob sie die erst 20jährige Athletin sponsern können. Das Jahreseinkommen von Magdalena Neuner nur durch Sponsoring wird auf knapp 1,5 Millionen Euro geschätzt. Dahinter platziert sich das Aushängeschild der deutschen Biathlons, Kati Wilhelm. Die anderen Teammitglieder stehen trotz beachtlicher Erfolge wie Gesamt-Weltcupsiege (Martina Glagow, Andrea Henkel) und WM-Titel mit der Mannschaft (Kathrin Apel) im Schatten der beiden Sympathieträger. Henkel hat die entsprechenden Konsequenzen gezogen und sich mit sofortiger Wirkung von ihrem Manager Stephan Peplies getrennt, der auch Magdalena Neuner betreute. Es bleibt abzuwarten, ob diese Neiddiskussion auch Einfluss auf die Leistungen der Athleten hat, zu beobachten beim Weltcup-Auftakt am kommenden Donnerstag.
Einen Zickenkrieg gab es auch schon im deutschen Eisschnellteam, als Claudia Pechstein und Anni Friesinger unterschiedliche Meinungen vertraten. Immer wieder gab es Diskussionen um Trainingsmethoden, Trainingsorte und Betreuung. Friesinger legte mehr Wert auf Individualität, während Pechstein als Team agieren wollte. Das Duell der beiden Eislauf-Diven wurde durch die Medien erheblich angeheizt und konnte erst durch den gemeinsamen Olympiasieg bei den Spielen in Turin 2006 beigelegt werden.
Ähnlich verhielt es sich bei den Langlauf-Damen bei den Olympischen Spielen in Salt Lake City, als die Damen überraschend die Goldmedaille im Teamwettbewerb erringen konnte. Im Mittelpunkt des Medieninteresses stand damals die immer lächelnde Evi Sachenbacher. Ihre Kollegin Claudia Küntzel fühlte sich in den Hintergrund gedrängt, worauf es bei den beiden Athletinnen zum Bruch kam. Erst vor wenigen Monaten konnte wieder eine Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit gefunden werden.
entweder liegt es am Winter oder an den Frauen, das es eigentlich in jedem Jahr zu einen Zickenkrieg kommt. [...mehr]
In der kommenden Woche starten im finnischen Kontiolahti die Weltcup-Wettbewerbe im Biathlon. Am Donnerstag um 10.30 Uhr gehen zuerst die Damen im Einzel an den Start, um 13.30 Uhr folgen dann die Herren. Jeweils um 13.45 Uhr gibt es dann am Freitag und am Samstag die Wettbewerbe im Sprint. Den Abschluss des ersten Weltcups bildet dann die Verfolgung bei den Männern und Frauen am Sonntag.
Biathlon gehört in den letzten Jahren zu den erfolgreichsten
Wintersportarten in Deutschland. Namen wie Uschi Disl, Ricco Groß, Sven Fischer, Kati Wilhelm und Michael Greis standen für Weltcuperfolge, Olympiasiege und Weltmeistertitel. Während sich einige sich schon vom aktiven Biathlonsport zurückgezogen haben, dürstet auch die jüngere Generation mit Michael Rösch und Magdalena Neuner nach neuen Triumpfen.
Mit Spannung wird das Duell zwischen den Dauerkonkurrenten Michael Greis und Ole Einar Björndalen erwartet. Der große Mann des Biathlon Björndalen, der beste Skater im Feld, macht immer wieder gerne Ausflüge zu den Skilangläufern,
weshalb ihm in den letzten Jahren immer wieder wertvolle Weltcuppunkte verloren gegangen sind. Mal sehen, wie die Planungen des Rekord-Weltcupsiegers in dieser Saison aussehen. Einen großen Rivalen haben die beiden auf
jeden Fall verloren, denn Raphael Poiree ist seiner Frau, der Norwegerin Liv Grete Poiree, in den Ruhestand gefolgt. Ob andere Athleten wie der junge Michael Rösch im Kampf um den Gesamtweltcup ein Wort mitreden können, muss man geduldig abwarten. In den Favoritenkreis vorstoßen könnten die russischen Biathleten, die sich in der vergangenen Saison hervorragend entwickelt haben.
Bei den Frauen konnten sich im letzten Jahr fünf deutsche Biathleten unter den ersten Zehn des
Gesamtweltcups platzieren und auch in dieser Saison möchten Kati Wilhelm, Newcomerin Magdalena Neuer, Martina Glagow und Kathrin Hitzer ein Wörtchen bei der Titelvergabe mitreden. Ernst zu nehmende Konkurrenten sind die Schwedin Anna Carin Olofson, die Norwegerin Linda Grubben und die Französin Sandrine Bailly.
Die Biathlon-Fans können sich auf spannende Wettbewerbe in diesem Winter freuen, mit möglichst vielen deutschen Erfolgen. [...mehr]
Vor kurzem haben einige Wintersportarten wie Eisschnelllauf und Ski-Langlauf ihre ersten Wettbewerbe des Jahres aufgenommen. Für die deutschen Fans stellt sich wieder die Frage, ob unsere Topathleten auch dieses Jahr in der Weltspitze mithalten können (Eisschnelllauf, Biathlon, Ski-Langlauf, Rodeln) oder der Konkurrenz hinterherfahren (Abfahrt) beziehungsweise abstürzen (Skisprung).
Beim Weltcup-Auftakt der Skilangläufer konnten die Deutschen ihren ersten Weltcupsieg verbuchen, aber nicht durch die üblichen Verdächtigen wie Gesamtweltcupsieger Tobias Angerer oder Axel Teichmann, sondern durch den bisher unbekannten Läufer Josef Wenzl. Gesamtweltcup-Titelverteidiger Tobias Angerer möchte seinen Titel zum dritten Mal in Folge holen. Aber auch bei den Frauen möchten Evi Sachenbacher-Stehle und Co. auf sich aufmerksam machen.
Gleich mehrere Eisen im Feuer haben unsere Biathleten. Neben Titelverteidigerin Andrea Henkel rechnen sich auch Kati Wilhelm, Newcomerin Magdalena Neuer, Martina Glagow und Kathrin Hitzer Chancen auf den Gesamtweltcup aus, schließlich landeten alle Fünf unter den ersten Zehn des vergangenen Winters. Bei den Herren konnte Michael Greis den Gesamtweltcup gewinnen. Neben ihm sind Michael Roesch, Alexander Wolf und Andreas Birnbacher heiße Titelanwärter. Rekordsieger Ole Einar Björndalen und Spitzenathleten wie Björn Ferry aus Schweden oder Ivan Tcheresov wollen es den Deutschen so schwer wie möglich machen.
Unsere Skisprung-Asse möchten nach Jahren der Flaute wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Der vergangene Winter war einer der erfolglosesten in der Geschichte des deutschen Skisprungs. Zu den deutschen Hoffnungen zählen Martin Schmitt und Michael Uhrmann.
Besonders düster sieht es bei den Abfahrern aus. Durch Finanzengpässe im Verband können nur noch die Topathleten gefördert werden, die man aber im deutschen Team vergeblich sucht. Der DSV hofft, dass Sportler wie Felix Neureuther oder Maria Riesch auf sich aufmerksam machen können.
Mit dem Deutschland Cup findet zwischen dem 8.11 und dem 11.11.2007 in Hannover eine wichtige Standortbestimmung für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft statt. In der TUI-Arena treffen die deutschen Kufen-Cracks in der Gruppe A auf die USA und Dänemark. In der Gruppe B kämpfen die Slowakei, die Schweiz und Japan um das Finalticket.
Den Gruppengegner USA konnte das deutsche Team schon gestern in einem Vorbereitungsspiel bezwingen. Am Ende gewann die Mannschaft von Bundestrainer Uwe Krupp gegen die Amerikaner mit 4:2. Die Tore erzielten Manuel Klinge vom Zweitligisten Kassel Huskies, Felix Schütz vom ERC Ingolstadt, Michael Wolf von den Iserlohn Roosters und John Tripp von den Hamburg Freezers. Für die Gegentreffer waren Andrew Canzanello und Dwight Helminen verantwortlich. Keeper Robert Müller gelang es während seiner Eiszeit den Kasten sauber zu halten. Nach 30 Minuten räumte er das Feld für Youri Ziffzer, der aber für die Gegentreffer nicht verantwortlich war. Die deutsche Nationalmannschaft überraschte mit schnellem und energischem Eishockey und knüpfte an die Leistungen der vergangenen Weltmeisterschaft in Russland an, wo das Team den 9. Platz belegte und sich nach dem Aufstieg zur A-Weltmeisterschaft eindrucksvoll in der Weltspitze zurückmeldete.
Langfristiges Ziel von Bundestrainer Uwe Krupp ist die Entwicklung einer Mannschaft, die bei der Heim-WM 2010 um die Medaillen ein Wörtchen mitreden kann. Dies ist ein sehr ehrgeiziges Ziel des einzigen deutschen Stanley-Cup-Gewinners, aber das junge Team weiß sich mit frechen Auftritten zu behaupten. Beim Deutschland Cup wird sich zeigen, ob die jungen Spieler schon konstant ihre Leistungen abrufen können.

















