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Olympia 2008: Erstes Gold geht an Tschechien – Sonja Pfeilschifter enttäuscht

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Alle vier Jahre steht Schießen kurz im Fokus, denn traditionell wird in dieser Sportart das erste Gold bei den Olympischen Sommerspielen vergeben: Die Tschechin Katerina Emmons gewann heute Gold im Luftgewehrschießen. Sonja Pfeilschifter hingegen, die deutsche Medaillenhoffnung, erreichte nicht einmal den Endkampf.

Die stärksten Nerven im Finale der besten Acht hatte Emmons. Die 24-jährige Tschechin, die vor vier Jahren in Athen Bronze gewann, kam nach dem Endkampf auf 503,5 Punkte – neuer olympischer Rekord. Silber sicherte sich Ljubow Galkina aus Russland (502,1) vor der Kroatin Snjezana Pejcic (500,9).

Weltrekordhalterin Pfeilschifter kam beim Schießen mit dem Luftgewehr aus zehn Metern auf 396 Ringe und verpasste damit als Zwölfte des Vorkampfes das Finale. Noch fünf Plätze weiter hinten landete Barbara Lechner mit 394 Ringen. „Das war schon eine Enttäuschung, mit der ich so nicht gerechnet hatte“, gab Pfeilschifter zu. Die Deutsche galt schon 2000 in Sydney und 2004 in Athen zu den heißen Kandidatinnen auf den Olympiasieg und scheiterte auch dort an ihren Nerven. „Nur“ die Plätze fünf und sechs sprangen heraus. Nächste Medaillenchance für die Deutsche ist der Kleinkaliber-Dreistellungskampf am Donnerstag.

Auch die Chinesin musste Du Li eine Enttäuschung hinnehmen. Nach Gold in Athen 2004 schoss sie sich bei ihrem Heimspiel nur auf Platz fünf.

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