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Gym-Knigge: Fünf No-Gos im Fitnessstudio

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Ob Neuling oder erfahrener Bodybuilder, im Gym gibt es bestimmte Regeln, an die sich alle Sportler tunlichst halten sollten. Hier mehr über klassische Don’ts und absolute No-Gos im Fitnessstudio.

No-Go #1: Keinen Respekt zeigen

Mit den Gewichten knallen, bei jeder Übung ein Stöhnkonzert veranstalten und so laut Musik hören, dass das gesamte Gym mitsingen kann – unabhängig von der jeweiligen Hausordnung gibt es im Fitnessstudio ungeschriebene Gesetze. Die wichtigste Regel überhaupt lautet: Respekt zeigen! Vor allem als Neuling sollte man sich zurückhaltend verhalten und nicht den dicken Macker markieren. Auch Senioren, übergewichtige oder anderweitig körperlich eingeschränkte Menschen haben ein Recht auf Training! Das Fitnessstudio ist schließlich nicht nur für durchtrainierte Sixpack-Träger da.

No-Go #2: Kein Handtuch unterlegen

Beim Training schwitzt man. Das ist vollkommen natürlich und gehört zum Work-out dazu. Blöd ist nur, wenn man sich in die Schweißlache des Vorgängers setzten muss. Daher gilt: Immer ein Handtuch unterlegen und jedes Gerät nach der Benutzung abwischen und nach Möglichkeit desinfizieren. Jedes Trainingsgerät am besten so verlassen, wie man es gern vorfinden möchte.

No-Go #3: Gewichte und Hantel liegen lassen

Nicht nur die Sauberkeit sollte man sich im Fitnessstudio zu Herzen nehmen, auch die Ordnung spielt eine wichtige Rolle. Alles hat im Gym seinen Bestimmungsort. Daher sollten alle Hanteln, Stangen, Scheiben oder sonstiges Equipment immer wieder an den dafür vorgesehen Platz geräumt und jedes Trainingsgerät für den Nachfolger in den Urzustand versetzt werden. Das ist ein Zeichen von Respekt.

No-Go #4: Trainer spielen und andere beim Training nerven

Jedes Fitnessstudio beschäftigt professionelle Trainer. Meistens sind sie extra dafür ausgebildet und helfen euch gern weiter, wenn ihr sie fragt. Auch andere Trainierende mit viel Erfahrung können euch sicherlich mit ihrem Wissen weiterhelfen. Allerdings werden sie nicht dafür bezahlt und sind selbst zum Trainieren hier. Also: Respekt zeigen und niemanden nerven! Höflich eine konkrete Frage nach einer bestimmten Übung zu stellen, das ist okay. Aber bitte niemals jemanden mitten im Satz ansprechen! Das stört nicht nur den Rhythmus und die Konzentration, es ist auch gefährlich für den Trainierenden – beispielsweise beim Bankdrücken oder Kniebeugen mit schwerem Gewicht. Und: Selbst wenn ihr Ahnung habt, spielt nicht den Lehrer und gebt Mitsportlern ungefragt Tipps.

No-Go #5: Geräte blockieren

Sich unterhalten, telefonieren, Nachrichten verschicken – an einem Gerät wird entweder trainiert oder es für andere freigemacht. Es gibt dafür keine Zeitvorgabe, allerdings sollte man kein Gerät im Fitnessstudio länger als zehn bis fünfzehn Minuten blockieren. Kurze Pausen zwischen den Sätzen sind ganz normal. Nur sollte man die Handtuchbelegung nicht mit der Strandliege im Urlaub verwechseln. Alternativ kann man sich auch zu zweit abwechseln, sofern man zwei Geräte gleichzeitig nutzen oder einfach nur viele Sätze machen möchte.

Bildquelle: Thinkstock, 467809027, iStock, Ibrakovic

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