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IAAF annulliert US-Weltrekord

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Die International Association of Athletics Federations (IAAF) hat erwartungsgemäß den 4×400-Meter-Weltrekord der USA von 1998 aberkannt. Damit hat der Dachverband auf das Doping-Geständnis von Antonio Pettigrew reagiert, der 1998 beim Rekordlauf (2:54,20 Minuten) zur Staffel gehörte.

Der ehemalige Sprinter hatte nach eigenen Angaben in der Zeit zwischen 1997 und 2003 auf Dopingsubstanzen zurückgegriffen. Kleiner Trost für die USA: Der Weltrekord bleibt trotzdem in ihren Händen. 1993 lief eine US-Auswahl bei der Weltmeisterschaft in Stuttgart 2:54,29 Minuten (siehe Video).

Dabei gab die IAAF zugleich bekannt, in Zukunft Dopingsünder härter bestrafen zu wollen. „Die IAAF wird ihren Kampf gegen Doping mit totaler Entschlossenheit fortsetzen“, erklärte IAAF-Präsident Lamine Diack aus Senegal. Dabei sollen überführte Dopingsünder automatisch für die nächsten Weltmeisterschaften gesperrt werden. Einen ähnlichen Beschluss hatte bereits das Internationale Olympische Komitee (IOC) gefasst. So dürfen überführte Athleten, die länger als sechs Monate gesperrt wurden, nicht an den kommenden Olympischen Spielen teilnehmen.

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