Ratgeber

IAAF Diamond League

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Die neue Diamond League ist 50 Millionen Dollar schwer und beinhaltet 14 Leichtathletik-Meetings. Im Mai 2010 startet die Diamond League in die erste Saison und löst damit die bisherige Golden League ab.

Wenn etwas schlecht läuft, dann einfach umbenennen und weiter geht’s, neuer Name, neues Glück. So in etwa müssen die Funktionäre der IAAF gedacht haben, als sie die nur mäßig bis schlecht laufende Golden League in die Diamond League umgewandelt haben. Natürlich ist es bei der Namensänderung allein nicht geblieben, auch der Modus hat sich etwas verändert. Die größte Neuerung ist allerdings das erhöhte Preisgeld und die Jagt der Athleten nach dem 10.000 Dollar Pokal. Echt spannend.

Diamond League 2010

Leichtathletik soll wieder populär werden und mehr Aufmerksamkeit in den Medien bekommen, das wünscht sich zumindest der internationale Leichtathletik Verband (IAAF). Mit der bisherigen Golden League wurde dieses Ziel nicht erreicht, deswegen haben sich die Herren der IAAF etwas anderes überlegt. Die Diamond League wurde ins Leben gerufen. Ihr Name geht darauf zurück, dass die 14 Gesamtsieger der einzelnen Leichtathletik-Wettbewerbe ursprünglich einen 80.000 Dollar schweren Diamanten erhalten sollten.

Das mit dem Diamanten hat man sich mittlerweile überlegt, die Gesamtsieger erhalten jetzt nur noch 40.000 Dollar Bargeld und einen 10.000 Dollar Pokal. Wirklich beschwert hat sich darüber bisher noch niemand. Überhaupt, die IAAF lässt sich die neue Diamond League so einiges kosten. Neben den Preisgeldern und Pokalen für die Gesamtsieger, wird bei jedem der insgesamt 14 Leichtathletik-Meetings etwa 450.000 Dollar Preisgeld ausgeschüttet.

Deutsche gewinnt erstes Meeting in Doha

Beim ersten Diamond Meeting in Doha/ Katar waren auch viele deutsche Athleten dabei, insbesondere die Werfer freuen sich auf die Gleichbehandlung ihrer Disziplin mit denen der anderen. „Somit konzentriert sich der Top-Athlet jetzt natürlich verstärkt auf diese Diamond League-Meetings mit einem Vorteil vor allem für die Springer und Werfer, da jetzt alle Disziplinen gleich behandelt werden und gleich oft im Laufe der Saison angeboten werden“, sagte Managerin Vera Michallek, die u.a. mit Robert Harting und Nadine Kleinert zusammenarbeitet.

„Wenn man vorne mitmischt, kann man schönes Geld verdienen. Wenn man 10.000 US-Dollar für einen Sieg bekommt, ist das lukrativer als bei einem deutschen Meeting zu starten, wo man vielleicht um ein Startgeld kämpfen muss“, meinte Christina Obergföll, Olympia-Dritte im Speerwurf.

In Doha sorgte Silke Spiegelburg vom TSV Bayer 04 Leverkusen im Stabhochsprung für einen Überraschungssieg. Sie übersprang 4,70 Meter, eine Weltjahresbestleistung. Im 100-Meter-Finale siegte der Jamaikaner Asafa Powell souverän in 9,81 Sekunden, Weltmeister und Olympiasieger Usain Bolt war in Doha nicht dabei. Das nächste Diamond Meeting ist am 23. Mai in Shanghai.

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