Ratgeber

Intervalltraining – Trainingszeit effektiv nutzen

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Viele kennen das: Man möchte möglichst schnell, möglichst vielen seiner Fettpolstern zu Leibe rücken – gerade jetzt dem Winterspeck. Nur wie trainiert man am effektivsten um die Fettverbrennung anzukurbeln und muss sich dabei nicht stundenlang mit seinem Training abmühen? Die Antwort heißt: Intervalltraining.

Ganz gleich, ob beim Laufen/Joggen, Radfahren oder auf dem Crosstrainer: Studien belegen, dass Intervalltraining die Fettverbrennung verbessert. Im Gegensatz zum konstanten Ausdauertraining werden zwar weniger Kalorien verbrannt, dafür „brennt“ der Körper aber länger nach. Der so genannte Nachbrenneffekt macht dann den entscheidenden Unterschied. Außerdem tut man für sein Herz-Kreislauf-System auch noch etwas Gutes.

Und so geht es: Zunächst einmal muss eine Grundkondition vorhanden sein. Außerdem sollte man sich um Verletzungsgefahren zu vermeiden vor dem Intervalltraining ebenso aufwärmen, wie vor jedem anderen Training auch. Dann kann es losgehen. Man unterscheidet zwischen der Belastungs- und Erholungsphase. Dabei geht man in der Phase der Belastung bis an seine maximale Grenze. Man powert seinen Köper richtig aus. Diese Phase ist meist sehr kurz – ca. 1-2 Minuten. Wichtig dabei ist, dass auf maximaler Intensität trainiert wird, diese Phase kurz hält und dann langsam in die Erholungsphase übergeht. Die Phase 2 wird genutzt, um Atmung und Puls wieder auf normalen Stand zu bringen. Erfahrene Läufer/Radfahrer nutzen dazu eine Pulsuhr um die eigenen Herzfrequenz bei der Belastung und Erholung messen zu können.

Hört sich erst einmal einfach an, aber das Intervalltraining erfordert Durchhaltevermögen. Mein größtes Problem ist es, mich immer wieder neu zu motivieren um wirklich an meine  Belastungsgrenze zu gehen. Dafür muss ich mich aber auch nicht so lange „quälen“ wie bei einem konstanten Ausdauertraining. Man sagt ein 20-minütiges Intervalltraining entspricht einem 40-minütigen lockerem Dauerlauf. Also: ran an das Köperfett, aber bitte nicht übertreiben. Wer dreimal die Woche trainiert sollte nur einmal ein Intervalltraining einschieben.

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