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ISTAF Berlin 2010: Fünf deutsche Siege und ein Weltrekord

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Die 69. ISTAF Berlin wurde zu einer Sternstunde der deutschen Leichtathletik. Zum Abschluss des Wochenend-Meetings im Berliner Olympiastadion gewannen fünf deutsche Athleten, der Kenianer Davis Rudisha lief einen Weltrekord über 800 Meter.

Obwohl die Berliner ISTAF in die zweite Liga der Leichtathletik herabgestuft wurde und nicht mehr Teil der Diamond League ist, wurde sie für die deutschen Leichtathleten zu einem vollen Erfolg.

ISTAF Berlin 2010 – fünf deutsche Siege

Vor mehr als 45.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion beschenkte sich Speerwerferin Christina Obergföll zu ihrem 29. Geburtstag selbst. Mit 67,57 Metern warf Obergföll eine Jahresbestweite und war von der Konkurrenz nicht mehr einzuholen. Zum Dank gab es ein Geburtstagsständchen aus den Reihen des Publikums.

Das 69. Internationale Stadionfest (ISTAF) wurde auch für Ariane Friedrich im Hochsprung zu einem vollen Erfolg. Sie scheiterte zwar dreimal an der zwei Meter Marke, konnte aber mit 1,97 Meter gewinnen. Siegreich waren zudem Weitspringer Christian Reif, im letzten Versuch sprang der Europameister eine Weite von 7,98 Metern und war nicht mehr zu überbieten.

Hammerwerferin Betty Heidler wuchtete ihren Hammer 75,35 Meter weit ins Berliner Olympiastadion und stand damit ganz oben auf dem Treppchen. Lokalmatador und Diskuswerfer Robert Harting ließ der Konkurrenz mit 68,24 Metern ebenfalls keine Chance.

ISTAF Berlin 2010 – Weltrekord über 800 Meter

Das Highlight der zur World Challenge League herabgestuften ISTAF 2010 war der Weltrekord von David Rudisha über 800 Meter. Der 21 -jährige Kenianer unterbot mit seiner Zeit von 1:41,09 Minuten die 13 Jahre alte Bestzeit von Wilson Kipketer um 2/100 Sekunden. Die blaue Bahn erwies sich für David Rudisha als guter Pflanster und könnte der Beginn einer großen Karriere sein.

Ebenfalls gut lief es für die Südafrikanerin Caster Semanya über 800 Meter. Semanya blieb in dieser Saison mit 1:59,90 Minuten erstmals unter zwei Minuten. Die Südafrikanerin startete überraschend in Berlin nach ihrer Sperre. Bei ihr hatte es in den vergangenen Monaten Uneinigkeit über ihr Geschlecht gegeben.

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