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Kein Gegentor: RB-Plan fürs Weiterkommen gegen Zenit

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Leipzig – Die Null muss diesmal stehen. RB Leipzig will einen Gegentreffer im Hinspiel des Achtelfinales der Europa League gegen den FC Zenit St. Petersburg unter allen Umständen vermeiden.

Kein leichtes Unterfangen: Mit 20 Toren ist der russische Erstligist das bisher gefährlichste Team im Wettbewerb. Und ohne Gegentreffer überstand Europapokal-Neuling Leipzig in dieser Saison noch keines seiner Heimspiele.

Sieben Mal musste Torwart Peter Gulacsi in den bisher vier Europapokalspielen von RB in der Red Bull Arena hinter sich greifen. Gegen den SSC Neapel konnte sich die Mannschaft nach dem überragenden 3:1 auswärts daheim immerhin eine 0:2-Niederlage leisten. Nun muss Leipzig vorlegen.

Das einfachste Rechenspiel vor dem Hinspiel an diesem Donnerstag (21.05 Uhr) gegen die Russen heißt für Hasenhüttl: «Wenn wir zuhause ein gutes Ergebnis, und gut ist für mich zu Null, erzielen wollen, müssen wir schaffen, was wir international noch nicht geschafft haben.»

Weiterhin betonen die Leipziger, auch in der Europa League so weit wie möglich kommen zu wollen. In der Liga sind sie allerdings als Tabellensechster derzeit nicht im Zielkorridor Champions League. Und am kommenden Sonntag müssen sie zum Aufsteiger VfB Stuttgart, der unter dem neuen Coach Tayfun Korkut zu großer Stärke gefunden hat. Eine Woche später kommt der FC Bayern. Nicht mal 72 Stunden zuvor fand das Rückspiel im WM-Stadion von St. Petersburg statt. Es könnten vorentscheidende Tage für die Ambitionen des deutschen Vizemeisters sein, der letztlich nichts anderes will, als auch in der nächsten Saison in der europäischen Meisterklasse zu spielen.

«Wir wollen jedes Spiel gewinnen und wir haben auch die Qualität, das zu schaffen», meinte Regisseur Emil Forsberg am Mittwoch bei der Pressekonferenz zum Hinspiel gegen Zenit. Im Mittelfeld wird Kevin Kampl hinter dem offensiven Schweden als Absicherung fehlen. Der 27 Jahre alte Slowene fällt mit muskulären Problemen aus. Auf der Gegenseite steht Hasenhüttls Kollege Roberto Mancini im Argentinier Leandro Paredes ebenfalls ein wichtiger Spieler nicht zur Verfügung. Er ist gesperrt.

Für die Gäste aus Russland ist die Europa League womöglich die einzige Chance, sich in der kommenden Saison einen Platz in der Champions League zu sichern. Davon will sich RB aber ebenso wenig abschrecken lassen, wie von der voraussichtlich robusten Spielweise der Mancini-Elf. Dass RB zuletzt den SSC Neapel aus dem Wettbewerb warf, «hat uns Selbstvertrauen gegeben», sagte Trainer Hasenhüttl: «Und ich bin überzeugt, dass wir auch gegen Zenit bestehen können.»

Fotocredits: Hendrik Schmidt
(dpa)

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