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Klitschko: Film über die Boxbrüder

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Der Name Klitschko dürfte wohl jedem ein Begriff sein. Selbst diejenigen, die sich herzlich wenig für Sport interessieren, kommen kaum an den boxenden Brüdern vorbei. Nun halten sie auch mit einem gleichnamigen Film Einzug in die Kinos.

Ab dem 16. Juni sind die boxenden Schwergewichte auf den hiesigen Kinoleinwänden zu bewundern. Klitschko lautet der Titel des Films, der die Geschichte der Brüder Wladimir und Vitali erzählt.

Klitschko – Boxende Schwergewichte auf der Kinoleinwand

Der Film Klitschko erzählt den Werdegang der beiden aus der Ukraine stammenden Sportikonen. Die Geschichte handelt alle bedeutenden Etappen der Klitschkos ab. Beginnend bei ihrer Kindheit, die vom sozialistischen Drill begleitet wurde, ihren ersten Erfolgen im Amateurboxen, Ihrem Umzug nach Deutschland bis hin zum Aufstieg in die oberste Liga des Boxsports.
Und natürlich werden dabei die internen Konflikte sowie die Karrieretiefs nicht ausgespart.

Im Film kommen Kollegen und Boxgegner zu Wort, und die Brüder gewähren den Zuschauern einen tiefen Einblick in ihr Privatleben. So treten erstmals die Eltern der Brüder vor die Kamera, die sich bisher stets aus der Öffentlichkeit zurückgehalten hatten. Dem Regisseur Sebastian Dehnhardt ist ein sehr intimes Portrait gelungen, das seine Premiere auf dem TriBeCa Film Festival von Robert De Niro feierte.

Klitschko – Dokumentation über die Boxlegenden

Produziert wurde der Film von Broadview Pictures. Die Förderung wurde durch Mittel der Filmstiftung NRW und des Deutschen Filmförderbundes ermöglicht. Der Regisseur Sebastian Dehnhardt, der bereits den Internationalen Emmy Award verliehen bekam, begleitete für sein Kinodebüt die Boxbrüder über einen Zeitraum von zwei Jahren hinweg.

Rezensionen

In den Reihen der Filmkritiker stieß die Dokumentation auf viel Begeisterung. Hannes Stein (Die Welt) bezeichnete den Film als „ziemlich großartig“, der die Liebe zweier Brüder darstellt. Sophie Albers (Stern) bezeichnete den Film als „ein beeindruckendes Stück Sportgeschichte“. Eines der Leitmotive des Films ist ein Schachspiel, bei welchem die Brüder mit tiefen Grübelfalten auf der Stirn über dem Spielbrett geneigt sitzen.
Die Klitschkos selbst sagten, dass der Film nicht über sie oder über den Boxsport handelt, sondern vielmehr über das Leben an sich.
Klitschko kann sich somit in die Liste der faszinierenden und mitreißenden Kinofilme einreihen, die sich Sportlern und ihrem aufregenden Leben widmen.

Im Übrigen findet am 14. Juni in der Lichtburg in Essen die Europapremiere des Films statt. Anwesend sind neben den Klitschko-Brüdern auch Sebastian Dehnhardt und der Produzent Leopold Hoesch. Der Film startet am 16. Juni offiziell in den Kinos.