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Marco Huck will Weltmeistertitel im Cruisergewicht verteidigen

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Marco Huck, amtierender Weltmeister im Cruisergewicht, will seinen Titel beim nächsten Kampf erneut verteidigen. Er gibt sich optimistisch, und seine Statistik spricht für ihn.

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Marco Huck steht kurz vor einem weiteren Kampf zur Verteidigung seines Weltmeistertitels im Cruisergewicht. In Sachen Boxen ist der 26-Jährige erfahren. Bisher bestritt er 32 Kämpfe als Profi, ging aus 31 als Sieger hervor, wobei er 23 der Siege durch K.o. errang. Mit seinen 1,87 m wird er am Samstag seinen Gegner im Ring überragen, doch der Sieg wird nicht durch solche Zentimeter entschieden werden. Beide Kämpfer verteilen stets entschlossene Schläge, der Kampf dürfte also interessant werden.

Marco Huck: Titelverteidigung im Cruisergewicht

Die Verteidigung des Weltmeistertitels nimmt Marco Huck am Samstag, den 02. April bereits zum vierten Mal innerhalb dieses Jahres in Angriff. Vorbereitet ist er also, doch dass er kurzfristig – nur eine gute Woche vor dem Kampf – erfahren hat, wer sein neuer Gegner sein wird, dürfte das Training doch ein wenig beeinflusst haben. Der ehemalige Welt- und Europameister Giacobbe Fragomeni war eigentlich als Gegner für diesen Titelkampf ausersehen, doch der Italiener verletzte sich im Training und musste den Kampf absagen.

Hucks Trainer Ulli Wegner gibt sich optimistisch. Er sieht den kurzfristigen Gegnerwechsel nicht als Problem, zumal Huck mit dem Schauplatz ganz in der Nähe seiner Heimatstadt Bielefeld den Heimvorteil hat. Hier in Halle/Westfalen war Huck 2009 Weltmeister geworden, die guten Erinnerungen an diese Arena sollten seinen Kampfgeist demnach beflügeln. Trotzdem stellen sich Trainer und Boxer auf einen schweren Kampf ein.

Marco Huck und Ran Nakash: kurzfristige Gegner

Der neue Gegner heißt Ran Nakash, ist 32 Jahre alt, 1,78 m groß und in bisher 25 Kämpfen ungeschlagen. Der Boxer aus Haifa in Israel bereitete sich ohnehin gerade auf einen anderen Kampf vor, ist also in der richtigen Form für einen Titelkampf. Nakash sagt von sich selbst, er gehe immer nach vorn, verlasse sich vor allem auf harte Schläge und Körpertreffer. Hucks Trainer Wegner gibt zu, dass Nakash ein stärkerer Gegner für Huck sein wird, als es Fragomeni gewesen wäre, doch gegenüber dem Neuling in Sachen WM-Titelkampf bleibt der erfahrenere Huck der Favorit auf den Sieg.

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