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Olympia 2008: Deutsche Staffel verpasst Medaille – Phelps gewinnt Gold

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Das 4×100-m-Freistil-Quartett der Frauen hat die erste deutsche Medaille bei den Olympischen Spielen verpasst. Nach Platz zwei in den Vorläufen belegten Britta Steffen, Meike Freitag, Daniela Götz und Antje Buschschulte in 3:36,85 Minuten den fünften Platz. Michael Phelps gewann die 400 m Lagen mit Weltrekord.

Gold in der Freistil-Staffel ging an die Niederlande. Das Quartett Inge Dekker, Ranomi Kromowidjojo, Femke Heemskerk und Marleen Veldhuis verfehlte den eigenen Weltrekord nur um 14 Hundertstel. Platz zwei belegten die USA in 3:34,33, Bronze ging an Australien in 3:35,03.

Michael Phelps ist in Peking den ersten Weltrekord geschwommen. Der Amerikaner siegte vor den Augen von US-Präsident George W. Bush über 400 m Lagen in 4:03,84 und steigerte seine eigene Bestmarke um 1,41 Sekunden. Der zweitklassierte Ungar Laszlo Cseh unterbot in 4:06,16 seinen im Juni aufgestellten Europarekord um 1,8 Sekunden, doch zu Phelps fehlten ihm mehr als 2,3 Sekunden, Welten im Schwimmen. Bronze ging an den Amerikaner Ryan Lochte. Nach dem Triumph sagte Phelps, dass er nie mehr über die längere Lagen-Distanz antreten werde.

Über 400 m Freistil gab es durch Zhang Lin, der in den vergangenen zwölf Monaten erstaunliche Fortschritte gemacht hat, die erste Schwimmmedaille für Gastgeber China. Der 21-Jährige gewann hinter dem überlegenen Südkoreaner Park Tae-Hwan Silber. Dritter wurde der Amerikaner Larsen Jensen.

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