Ratgeber

Olympia 2008: Deutsche Volleyballer trauen sich viel zu

By

on

Nach 36 Jahren ist das deutsche Herren-Team endlich wieder bei Olympia dabei. Nach der spannenden und am Ende zum Glück erfolgreichen Olympia-Qualifikation haben sich die Jungs des DVV viel vorgenommen: „Als Touristen sind wir sicher nicht da. Ich traue dieser Mannschaft alles zu“, tönte Kapitän Björn Andrae.

Am Sonntag beginnt der Olympia-Auftakt gegen den Vize-Weltmeister Polen, welches gleich ein Schlüsselspiel in der schweren Vorrundengruppe B werden könnte. Trotz dessen der Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbands (DVV) in der von Topfavorit Brasilien angeführten Sechser-Gruppe nur die Außenseiter-Rolle zugesprochen wird, forderte der Bundestrainer Stelian Moculescu: „Wir wollen in das Viertelfinale.“

In der Qualifikation in Düsseldorf hat das deutsche Team im Mai erst in letzter Minute das Olympia-Ticket einlösen können. „Wenn ich daran denke, bekomme ich immer noch eine Gänsehaut“, erinnert sich der Mittelblocker Ralph Bergmann, der den Start wie seine Kameraden kaum erwarten kann: „Wir sind gespannt wie kleine Kinder.“

Moculescu, der 1972 mit Rumänien in München dabei war und dann in Deutschland blieb, sagte zu dem kommenden Turnier: „In Peking schließt sich für mich der Kreis.“ Der 58-Jährige wird nach Olympia zurücktreten.

Neben Olympiasieger Brasilien und Polen gilt es für die Deutschen noch andere Hürden zu überwinden. Der Weltranglisten-Zweiten Russland, der Weltliga-Zweite Serbien und Afrika-Vertreter Ägypten sind die weiteren schweren Gegner. „Wir wollen zwei Mannschaften hinter uns lassen. Wie, das ist mir wurscht“, meinte Moculescu.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.