Ratgeber

Olympia 2008: Renn-Kanuten holen zweimal Gold

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Was für ein Tag für den deutschen Kanu-Rennsport. Der Kajak-Vierer der Damen hat bei den Olympischen Spielen in Peking das erwartete Gold über 500 Meter eingefahren. Damit konnten sie den Olympiasieg von Athen 2004 wiederholen. Andreas Ihle und Martin Hollstein haben im Kajak-Zweier über 1000 Meter überraschend ebenfalls Gold errungen.

Fanny Fischer, Nicole Reinhardt, Katrin Wagner-Augustin und Conny Waßmuth setzten sich im Shunyi-Park mit einem Start-Ziel-Sieg vor den Booten aus Ungarn und Australien durch. Damit sorgten die Mädels in dieser Bootsklasse für das vierte olympische Gold nacheinander für den Deutschen Kanu-Verband (DKV).

„Wir waren so souverän und sind so vorneweg geprescht, das war ja der Hammer“, resümerte Wagner-Augustin ihr starkes Rennen. „Auf den letzten Matern wusste ich, dass uns das keiner mehr nehmen kann“, erklärte Fanny Fischer, die Nichte der deutschen Rekord-Olympionikin Birgit Fischer. „Von der Zuschauerin zum Olympiasieg, das ist Wahnsinn“, meinte Waßmuth. Die Kanutin war eigentlich nur Ersatzfrau. Sie ist für die kurz vor den Spielen erkrankte Carolin Leonhardt eingesprungen.

Für die eine dicke Überraschung sorgte das Kanu-Duo aus Neubrandenburg und Magdeburg. In einem super spannenden Rennen siegten Ihle/Hollstein nach einem bravourösen Schlussspurt deutlich vor Kim Wraae Knudsen/René Holten Poulsen aus Dänemark und den Italienern Andrea Facchin/Antonio Scaduto. Damit holten sie die zweite Goldmedaille für die deutschen Renn-Kanuten in Peking.

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