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Olympia 2016: Tokio fürchtet Barack Obama

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Der Ausgang der US-Wahlen hat nicht weltweit hohe Wellen der Begeisterung geschlagen. In Japan befürchtet ein Sportfunktionär, dass Tokio aufgrund der unbeschreiblichen Popularität von Barack Obama, wenig Chancen auf die Austragung der Olympischen Spiele 2016 hat. Die japanische Millionenmetropole gehört genau wie Chicago, der Heimatstadt des künftigen US-Präsidenten, zum Kandidatenkreis der übernächsten Sommerspiele.

„Obama ist ein hervorragender Redner und sehr populär. Das könnte zu einem Problem werden“, erklärte Vorstandsmitglied Tomiaki Fukuda des japanischen Nationalem Olympischen Komitees (JOC).

Sorge wegen „Obama-Faktor“
Die letzten Olympischen Spiele in den USA wurden 1996 in Atlanta ausgetragen. Hilft Obama die Spiele nach zwanzig Jahren wieder über den großen Teich zu bringen? Absolut, wenn es nach JOC-Chef Tsunekazu Takeda geht, der ebenfalls den Einfluss des „Obama-Faktors“ fürchtet. „Ich frage mich, wie die Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees reagieren, wenn Obama bei Chicagos Präsentation auftritt.“

Vier Städte noch im Rennen
Neben Chicago und Tokio sind auch noch die brasilianische Metropole Rio de Janeiro und Spaniens Hauptstadt Madrid im Rennen um die Austragung. Die Entscheidung über den Zuschlag fällt im Oktober 2009 in Kopenhagen. Die nächsten Sommerspiele finden 2012 in London statt.

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