Ratgeber

Pokertricks II – Was mit Chips geht, kann man auch mit Karten

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Im ersten Beitrag über Tricks und Kunststückchen behandelten wir die Chips. Diesmal geht es um die Karten, mit denen man auch einiges anstellen kann. Jeder kennt alte Bud-Spencer- und Terrence-Hill-Filme, wo man sich köstlich über die unrealistischen Kartenspielereien amüsieren konnte. So unglaublich geht es in der Realität natürlich nicht zu, aber dennoch können manche Menschen nahezu zauberhaft mit den Karten umgehen.

Nicht umsonst sind Kartentricks deshalb Bestandteil vieler Zaubershows. Wie beim Zaubern geht es um Fingerfertigkeit und Illusion. Im unteren Video sieht man eine Anleitung zum Fächerbilden, bei anderen kontrolliert man die Verteilung einzelner Karten oder ganzer Stapel. Allerdings kann man damit nicht nur verwundertes Staunen auslösen, die Tricks sind auch Bestandteil diverser Betrügereien.

Beim Pokern geht es vor allem darum, seine Karten so zu spielen, als kenne man die Karten der Gegner. Gerade dem Kartenmischer ergeben sich deshalb Möglichkeiten, Einblick in die Karten der Gegner zu bekommen und zu kontrollieren, welche Hände sie erhalten. Dies können manche Betrüger so schnell, dass es den wenigsten auffällt. Sorgt ein er dafür, dass der Gegner eine sehr gute Hand erhält, die aber nur die zweitbeste hinter der eigenen ist, wird dies mit Sicherheit einen großen Pot bedeuten.

Eine Methode, um in die Karten zu schauen, ist der Trick mit einem glänzenden umgedrehten Ring, in dem sich die Karten spiegeln können. Einem Profi genügt ein kurzes Knicken der Karten, um einen kurzen Einblick zu erhalten. Weiß er erstmal, wo eine Karte ist, kann er sie gezielt verteilen, indem er entweder von unten gibt, oder die guten Karten, die obenauf liegen, kontrolliert zurückhält und immer die zweite Karte darunter verteilt. Gott sei Dank sind diese Betrügereien in den Casinos nahezu ausgeschlossen und in privaten Runden eher unüblich, sodass man sich schon in den sowieso illegalen Bereich begeben muss, um damit konfrontiert zu werden.

Wenn es einem dann doch mal auffallen soll, kann man mit den Karten noch was anderes machen und sie als Waffe nutzen. So behauptet man von Chris Ferguson, er könne die Karten so werfen, dass er über mehrere Meter eine Banane zerteilt.

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