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Triathlon: Prochnow und Pilz lösen Olympia-Ticket

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Die Rostockerin Christiane Pilz und der Saarbrücker Christian Prochnow haben sich am Wochenende überraschend beim Triathlon-Weltcup in Madrid für die Olympischen Spiele qualifiziert.

Pilz wurde beim Weltcup in Madrid Siebter und verdrängte damit im internen Duell Joelle Franzmann aus Saarbrücken. Prochnow belegte Platz fünf und setzte sich in der nationalen Ausscheidung gegen Maik Petzold aus Mengen und Andreas Raelert aus Rostock durch. Zuvor waren bei den Männern bereits Weltmeister Daniel Unger aus Bad Saulgau und Jan Frodeno aus Saarbrücken sowie bei den Frauen Anja Dittmer aus Neubrandenburg und Ricarda Lisk aus Waiblingen für Olympia qualifiziert.

„Das ist der größte Tag meiner Karriere. Ich freue mich unglaublich auf Peking“, frohlockte Prochnow nach dem 200. Weltcup in der Triathlon-Geschichte. Für den Saarbrücker ist es die erste Teilnahme an Olympischen Spielen.

Pilz, die die letzten Spiele in Athen trotz Qualifikation wegen eines Armbruchs auslassen musste, zeigte sich überglücklich. „Das ist unglaublich. Dafür habe ich so hart gearbeitet“, freute sich die 32-Jährige.

Um den Sieg beim Jubiläumsrennen kämpften die deutschen Triathleten nicht mit. Lisk belegte bei den Frauen Platz 13., Kathrin Müller wurde 16. und ist damit neben Franzmann für die Weltmeisterschaft in Vancouver in zwei Wochen qualifiziert. Bei den Männern sind neben Petzold und Raelert noch Steffen Justus aus Schramberg bei der WM in Kanada mit dabei.

Bei den Frauen siegte erwartungsgemäß die Portugiesin Vanessa Fernandes in 2:04:46 Stunden, die ihren 20. Weltcup-Erfolg feierte. Keine Triathletin war je erfolgreicher. Bei den Männern triumphierte der Weltcup-Gesamtsieger Javier Gomez. Für den Spanier, der für die 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen 1:56:25 Stunden brauchte war es der zehnte Weltcupsieg seiner Laufbahn.

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