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Übungsleiter: Sozial engagiert im Sport

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Übungsleiter: Sozial engagiert im SportÜbungsleiter gibt es überall und sie werden dringend gebraucht. Ohne die engagierten Sportler gäbe es weder Turngruppe, noch Kindertanzen. Doch wer eignet sich für diesen Job und was gibt es für Voraussetzungen?

Hände aufsetzen, Kinn auf die Brust und die Rolle vorwärts ist schon fast geschafft. Ohne diese Erklärung und Hilfestellung wäre eine Turngruppe aufgeschmissen, sie braucht ihren Übungsleiter. Bis Sie diese helfenden Hinweise geben können, gibt es allerdings einige Dinge zu beachten.

Was ist ein Übungsleiter?

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) unterscheidet zwischen Übungsleiter und Trainer. Beide leiten Sportgruppen, doch der Übungsleiter betreut Gruppen im Breitensport egal ob Tanzen, Gymnastik oder Fußball. Der Trainer dagegen ist im Leistungssportbereich aktiv und dort für eine spezielle Sparte ausgebildet. Beiden gemeinsam ist die Begeisterung für Sport und Freude im Umgang mit Menschen.

Die Arbeit nicht unterschätzen

Die Zeit ist so knapp und Sie haben noch so viel anderes zu tun? Sich um eine Gruppe zu kümmern, bedeutet ein großes Stück Arbeit, dass sollte jedem bewusst sein. Je nach Sparte planen Sie unter anderem Übungsstunde, Aufwärmübungen und müssen dabei den Überblick über ihre Sportler behalten. Die Kompetenzen dafür lernen Sie in einem Lehrgang, der mehrere Wochenenden umfasst. Finanziert wird dies meist von dem Verein. Dafür können Sie aber andere Menschen in Ihrer Begeisterung für den Sport anstecken und ihnen helfen, sich weiterzuentwickeln.

Scheine als Leistungsnachweis

Früher konnten Sportbegeisterte ohne Lizenzen ihr Wissen weitergeben, heute ist das anders. Um Unfällen und falschem Lernen vorzubeugen, wurde der Übungsleiterschein eingeführt. Voraussetzung für dieses Zertifikat ist ein Alter von mindestens 16 Jahren, die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs und teilweise ein sportärztliches Attest. Steht ein Verein hinter dem Vorhaben wird der zukünftige Übungsleiter finanziell unterstützt und der Verein erhält gleichzeitig Fördergelder.

Ein Engagement mit vielen Vorteilen

Insgesamt gilt: Wenn Sie sportbegeistert sind und ausreichend Zeit und Lust haben, anderen Menschen Ihr sportliches Wissen beizubringen, sind Sie als Übungsleiter geeignet. Nicht nur die Sportler freuen sich über ein größeres Angebot an Gruppen, auch der Verein wird durch Übungsleiter jung gehalten und wird durch neue Sportarten, Gruppen und Wissen am Leben gehalten. Und ganz nebenbei bezahlt der Verein seine Übungsleiter in vielen Fällen.

Foto: Tarzoun – Fotolia

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