Ratgeber

Wenn nach dem Training nichts mehr geht: Erste Hilfe bei Rückenschmerzen

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Rückenschmerzen nach dem Training sind unangenehm. Sie treten vor allem nach einer Überanstrengung oder im Anschluss an eine längere Sportpause auf. Glücklicherweise lassen sich die Schmerzen leicht behandeln. In vielen Fällen reichen natürliche Verfahren wie Wärmeanwendungen aus, bei starken Schmerzen helfen auch in der Apotheke rezeptfrei erhältliche Medikamente zuverlässig und schnell.
Mann hält sich den Rücken

Rückenschmerzen mit Wärme und Aktivität lindern

Eine starke Beanspruchung der Muskeln und Gelenke ist bei Rückenschmerzen ebenso wenig ratsam wie der vollständige Verzicht auf jede Form der Bewegung. Wenn Schmerzen am Rücken auftreten, legen sich Sportler nicht ins Bett, da Ruhe Verspannungen verstärkt. Stattdessen bewegen sie sich in gemäßigter Form, indem sie langsam spazieren gehen oder schwimmen, wobei die Bewegungen des Wassers die Linderung verstärken. Gegen Rückenschmerzen und Muskelverspannungen wirksam ist Wärme, welche sich dem Körper mittels einer Rotlichtwanne, durch eine Salbe oder über ein Wärmepflaster zuführen lässt. Wie genau ein Wärmepflaster wirkt, erfahren Sie auf dieser Seite. Ein warmes Vollbad unterstützt die Linderung auf zweifache Weise: Durch die Wärme des Wassers und durch Heilpflanz-Essenzen wie beispielsweise Rosmarin.

Medikamente bei Rückenschmerzen nach dem Sport

Sie erhalten gängige Schmerzmittel wie Paracetamol und Ibuprofen rezeptfrei in der Apotheke. Dennoch sollten Sie die Einnahme der Mittel mit Ihrem Arzt absprechen, da dieser eventuelle Wechselwirkungen mit den Ihnen verschriebenen Medikamenten beurteilen kann. Die Einnahme von Schmerzmitteln ist besonders bei starken und bei sich nach einer Wärmeanwendung nicht spürbar abschwächenden Rückenschmerzen ratsam. Doch aufgepasst: Medikamente sollten immer nur mit äußerst viel Bedacht eingenommen werden! Eine Physiotherapie oder eine Akupunktur-Anwendung verordnet der Arzt bei wiederholt auftretenden oder gar chronischen Rückenschmerzen, das gilt auch für Massagen und die Elektrostimulationsbehandlung. Eine Alternative zu Schmerzmitteln stellt bei Rückenschmerzen häufig die Einnahme einer Magnesium-Brausetablette dar. Zu den natürlichen Hilfsmitteln gegen Rückenbeschwerden gehören Arnika und Sauerkirschen.

Vorbeugung gegen Rückenschmerzen ist möglich

Besser als die Behandlung aufgetretener Rückenschmerzen ist deren Vorbeugung. Diese erfolgt durch eine ausgewogene Ernährung mit einer ausreichenden Zufuhr an Magnesium sowie durch Aufwärmübungen vor dem Sport. Nach einer längeren Pause gewöhnen Sportler ihren Körper langsam an die Bewegung. Wer das Aufwärmen nach dem Sport nicht vergisst und darauf achtet, dass die Bewegungen nicht zu einseitig erfolgen, ist weitgehend vor Rückenbeschwerden geschützt.

Foto: Thinkstock, 477146431, iStock, Hlib Shabashnyi