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Roger Federer hatte seine Mühe bei den US Open gegen Igor Andreew und beinahe wäre der Titelverteidiger rausgeflogen. Der Schweizer kämpfte sich mit 6:7, 7:6, 6:3, 3:6, 6:3 in die Runde der letzten Acht. Dort wartet der Überraschungs-Viertelfinalist Gilles Muller aus Luxemburg.
„Nach dem Satzrückstand und dann dem Tiebreak im zweiten Satz habe ich die Gefahr schon gesehen, dass ich hier ausscheiden könnte. Er hat sehr stark gespielt und eben nichts zu verlieren gehabt. Ich wollte darüber aber gar nicht so viel nachdenken und bin einfach froh, dass ich das Match noch drehen konnte“, sagte Federer erleichtert.
Der Schweizer wirkte verunsichert, fabrizierte unglaublich viele leichte Fehler und stand dadurch bei seinen Aufschlagspielen immer wieder unter Druck. Doch der Baseler wollte sich nicht so leicht geschlagen geben. Am Ende des Matches reckte Federer im Arthur-Ashe-Stadium die Fäuste in die Höhe und man merkte, wie nach dreieinhalb Stunden der ganze Druck von ihm abfiel.
Die Nummer zwei der Weltrangliste trifft nun im Viertelfinale auf Gilles Muller. Nach Tommy Haas schmiss der Luxemburger auch den Russen Nikolaj Dawidenko in einer ansehnlichen Partie mit 6:4, 4:6, 6:3, 7:6 (12:10) aus dem Turnier.
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