Athen – Zwei Olympia-Sportler aus Griechenland und Zypern sind am Freitagnachmittag wegen Doping-Verdachts von ihren jeweiligen National-Teams ausgeschlossen worden.
Wie griechische Medien unter Berufung auf die Nationale Anti-Doping-Agentur berichteten, handelt es sich um eine Schwimmerin. Im zyprischen Team soll ein Gewichtheber überführt worden sein. Außerdem wurde bei den Griechen noch ein Teilnehmer der Paralympics positiv getestet.
Die Schwimmerin sei vom griechischen Olympischen Komitee dazu aufgefordert worden, ihre Sachen zu packen und die Heimreise anzutreten, berichtete die Athener Tageszeitung «Kathimerini». Sie habe das Olympische Dorf bereits verlassen und werde nicht an der Eröffnungsfeier teilnehmen. Auch das zyprische Olympische Komitee habe den Gewichtheber abgezogen.
Bei den positiven Befunden handelt es sich den Angaben zufolge um die A-Proben – getestet wurde demnach kurz vor Abreise der Athleten nach Rio.
Fotocredits: Antonio Lacerda
(dpa)
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