Ratgeber

Die olympischen Sportarten: Baseball

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Geschichte des Baseball

1845 gilt als die Geburtsstunde des Baseball, einer Mannschafts- und Kampfsportart, die das amerikanische Nationalspiel schlechthin ist. Als Mitglied des New Yorker Knickerbocker Clubs entwickelt Alexander J. Cartwright Regeln, die noch heute die Grundlage des Baseballs sind. Bei den Olympischen Spielen 1904 in St. Louis wurde diese Sportart zum ersten Mal vorgeführt. Gleich achtmal war Baseball Demonstrations-Sportart, bevor es 1992 offiziell olympisch wurde. Und nun fliegt das Schlagballspiel wieder aus dem olympischen Kanon, in Peking wird zunächst zum letzten Mal Baseball gespielt. Übrigens nur von Männern, Frauen messen sich im Softball.

Regeln

Das Spielfeld ist in verschiedene Zonen eingeteilt: Es gibt das Außenfeld, das Innenfeld und vier Male, die als Bases bezeichnet werden. Ein Spiel geht über neun Innings (Durchgänge), wobei jede Mannschaft in jedem Innings einmal die schlagende, also offensive und einmal die defensive Position besetzt. Das offensive Recht wechselt, sobald drei Spieler der angreifenden Mannschaft „out“ sind. Für das angreifende Team ist der Schläger (Batter) auf dem Feld. Die Defense besteht aus vier Innen-, drei Außenfeldspielern, dem Pitcher (Werfer), und dem Catcher (Fänger). Die Entfernung zwischen Pitcher und Batter betragt 18,45 Meter.

Der Pitcher versucht, so viele Batter wie möglich „out“ zu setzen, damit die Offense keine Punkte erzielen kann. Schafft der Batter einen gelungenen Schlag, also einen möglichst hohen und weiten Ball, versucht er, das erste Base zu erreichen, bevor die Defense den Ball sichern kann. Eine komplette Umrundung des Innenfeldes ohne Unterbrechung ist ein „Home Run“. Jeder Spieler, der wieder die „Home Base“ erreicht, bringt seinem Team jeweils einen Punkt. Gewinner ist das Team mit den meisten Punkten. Bei Unentschieden wird automatisch um ein Inning verlängert. Entfernt verwandt ist Baseball mit Brennball, einer ebenso beliebten wie berüchtigten Schulsportart.

Favoriten

Zwar ist Baseball die amerikanische Sportart schlechthin, doch 1992 in Barcelona, 1996 in Atlanta und 2004 in Athen siegte Kuba. Nur in Sydney 2000 waren die USA erfolgreich. Beide Teams gelten in Peking als Favoriten, das Teilnehmerfeld ergänzen China, die Niederlande, Japan, Südkorea, Taiwan und Kanada.

Die olympischen Sportarten: Badminton, Baseball, Basketball, Bogenschießen, Boxen, Fechten, Fußball, Gewichtheben, Handball, Hockey, Judo, Kanu, Leichtathletik, Moderner Fünfkampf, Radsport, Reiten, Ringen, Rudern, Schießen, Schwimmen/ Wassersport, Segeln, Softball, Taekwondo, Tennis, Tischtennis, Triathlon, Turnen, Volleyball

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