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Hummels, Nowitzki und der Zeitvertreib in der Corona-Krise

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Berlin – Mats Hummels hatte es sich fest vorgenommen. Ein Buch, ein bisschen lesen. Eine Stunde am Tag, während das Fußballspielen durch die Coronavirus-Krise stark eingeschränkt bis unmöglich ist. Und?

«Am Ende hänge ich doch viel vor dem Laptop oder Fernseher und gucke Serien an. Da schäme ich mich ein bisschen für», erzählt der 31 Jahre alte Fußball-Profi – per Video verbunden mit Dirk Nowitzki. Der 41 Jahre alte ehemalige deutsche Basketball-Superstar hat sich auf Zeitungen festgelegt, Bücher sind es auch bei Nowitzki weniger.

«Wenn du den ganzen Tag Kids hinterher rennst, dann geht abends einfach nur: Hinsetzen, Serien schauen, Chillen und dann früh ins Bett», sagte Nowitzki. «Zum richtigen Lesen komme ich vermutlich erst wieder, wenn ich wieder mehr allein reise oder die Kids älter werden.»

Die beiden plauderten in einem Doppelinterview des Magazins «Fortyone» – die 41 war Nowitzkis Rückennummer. Das Magazin wird von der Stiftung und der Foundation des gebürtigen Würzburgers herausgegeben.

Auf die Frage, was beide machen, wenn der Lockdown aufgehoben ist, antwortete Hummels: «In Dortmund gehe ich immer ins gleiche Café. Da gehe ich dann sofort hin. Ich glaube, ich gehe bei Wiedereröffnung rein, frühstücke, bleibe über Mittag da, nachmittags Kaffee und Kuchen, und ich gehe erst wieder, wenn die mich rauswerfen – keine Sekunde früher.» Nowitzki sehnt sich danach, mit seiner Ehefrau essen zu gehen. «Und mit den Kids auf irgendwelche Kletterburgen. Das werden wir auf jeden Fall machen, wenn sie wieder raus dürfen.»

Fotocredits: Roland Weihrauch,Swen Pförtner
(dpa)

(dpa)

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