Beiträge vom: Juli, 2008
Fußball ist die beliebteste Sportart in Deutschland. Das hat eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach ergeben. Die im Fernsehen wenig präsente Leichtathletik rangiert auf Platz zwei vor der Formel 1. Skispringen, die beliebteste Wintersport, landet auf Rang vier. Auf dem letzten Platz spielt eine Rasensportart einen Bogie.
[...mehr]
Fußball-Nationaltorhüter Jens Lehmann hat bezüglich seiner Zukunft eine Entscheidung getroffen. Verkünden will der Neu-Stuttgarter sie aber erst nach einem Gespräch mit Bundestrainer Joachim Löw, ob er in der Nationalmannschaft bleibt oder nicht.
[...mehr]
Beim internationalen Sportfest in Leverkusen zeigten sich gestern die deutschen Leichtathleten in olympischer Form. Hürdensprinterin Carolin Nytra, Hammerwerfer Markus Esser, Sabrina Mockenhaupt über die 3000 Meter erzielten deutsche Jahresbestleistungen und die Speerwerferinnen konnten auch überzeugen.
[...mehr]
Radprofi Riccardo Ricco hat sich drei Tage nach dem Ende der Tour de France zum Doping bekannt. Der Italiener sagte bei einer Anhörung vor der Anti- Doping-Kommission des Italienischen Olympischen Komitees (CONI), er habe eine Jugendsünde begangen.
[...mehr]
Der Appell einer irakischen Regierungsdelegation an das IOC hat sich gelohnt: Nach achtstündigen Verhandlungen in Lausanne darf der Irak nun doch mit zwei Leichtathleten als 205. Land an den Olympischen Spielen in Peking teilnehmen. Allerdings unter Auflagen: Für die Starterlaubnis hat sich der Irak verpflichtet, bis Ende November ein neues, unabhängiges Nationales Olympisches Komitee (NOK) unter internationaler Beobachtung wählen zu lassen.
[...mehr]
Höhenflug in Monte Carlo: Die Stabhochspringerin Jelena Isinbajewa hat beim Super-Grand-Prix-Meeting ihren 23. Weltrekord aufgestellt. Die Russin überquerte im dritten Versuch 5,04 m und verbesserte ihre erst zweieinhalb Wochen alte Bestmarke um einen Zentimeter.
[...mehr]
Geschichte des Triathlon
Triathlon ist die jüngste Sportart im olympischen Programm. 1977 entstand auf Hawaii der Ausdauer-Mehrkampf aus Schwimmen, Radfahren und Laufen. Die Wiege des Triathlon ist auch Austragungsort des renommiertesten Wettkampfs des Jahres: Der “Ironman” auf Hawaii ist das absolute Highlight im Terminkalender der Triathleten. Seit den Spielen in Sydney 2000 ist Triathlon olympisch.
Regeln
Triathlon ist ein Ausdauer-Dreikampf. Der Wettkampf beginnt mit einem Massenstart ins Wasser. Erst Radfahren und dann Laufen schließen sich ohne Pause an. Triathlon wird auf unterschiedlichen Distanzen ausgetragen. Beim Ironman folgen den 3800 Metern im Wasser 180 Kilometer auf dem Rad, nach einem Marathonlauf (42,195 km) ist das Ziel erreicht.
Die Olympioniken ermitteln den Sieger über die kurze Distanz. Die Sieger stehen nach 1500 Meter Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen fest. Die schnellsten Frauen erreichen das Ziel etwa nach gut zwei Stunden, die Männer sind ungefähr eine Stunde und 50 Minuten unterwegs.
Favoriten
Der Spanier Javier Gomez ist der überragende Triathlet über die olympische Distanz. Sein größter Konkurrent ist der Deutsche Daniel Unger. Bei den Frauen ist die Portugiesin Vanessa Fernandes die große Favoritin.
Anja Dittmer, Jan Frodeno, Ricarda Lisk, Christiane Pilz, Christian Prochnow und Daniel Unger haben sich qualifiziert. Unger gewann 2007 den WM-Titel über die olympische Distanz und gehört zu den Favoriten. Dittmer sorgte 2004 für Aufsehen: Als ihr Bruder, der Kanute Andreas Dittmer, Gold in Athen gewann, sprang die Triathletin zu ihm ins Wasser und überreichte die deutsche Fahne als Jubelrequisit.
Die olympischen Sportarten: Badminton, Baseball, Basketball, Bogenschießen, Boxen, Fechten, Fußball, Gewichtheben, Handball, Hockey, Judo, Kanu, Leichtathletik, Moderner Fünfkampf, Radsport, Reiten, Ringen, Rudern, Schießen, Schwimmen/ Wassersport, Segeln, Softball, Taekwondo, Tennis, Tischtennis, Triathlon, Turnen, Volleyball
[...mehr]
Mehrere Nationalspieler der Deutschen Eishockey Liga (DEL) droht eine Sperre wegen Verstoßes gegen die Meldeauflagen der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) über drei Monate.
[...mehr]
Geschichte des Ringens
Schon im alten Ägypten galt Ringen als äußerst beliebte Sportart (um 2000 v. Chr.). Im antiken Griechenland war Ringen im Pentathlon der entscheidende Wettkampf zur Ermittlung des Siegers.
Seit 1896 ist Ringen im griechisch-römischen Stil olympisch. 1904 in St. Louis folgte Freistil. Seit 2004 ringen Frauen im Zeichen der Ringe. 14 Goldmedaillen gibt es in Peking für die Männer, die im griechisch-römischen Stil und im Freistil in den Gewichtsklassen bis 55 kg, 60 kg, 66 kg, 74 kg, 84 kg, 96 kg und 120 kg kämpfen. Die Frauen ringen nur im Freistil in den vier Gewichtsklassen bis 48 kg, 55 kg, 63 kg und 72 kg.
Regeln
Ringen ist ein Zweikampfsport mit Ganzkörpereinsatz ohne weitere Hilfsmittel. Beim Ringen ist es das Ziel, den Gegner aus dem Stand in die Bodenlage und mit beiden Schultern auf die Matte zu bringen. Dabei kommen als Techniken Würfe, Schleudern und Hebel zum Einsatz. Schläge, Tritte, Stöße und Würgen sind hingegen verboten. Gekämpft werden drei Runden à zwei Minuten. Sieger ist, wer zwei Runden gewonnen hat oder vorher seinen Konkurrenten auf beide Schultern gebracht hat, das nennt man “Schultersieg”.
Es gibt die Disziplinen griechisch-römisch und Freistil. Beim griechisch-römischen Ringen erfolgen Angriffe von Kopf bis zur Gürtellinie, beim Freistil auf den ganzen Körper.
Das ausführliche Regelwerk finden Sie beim Deutschen Ringer-Bund (pdf).
Davyd Bichinashvili, Alexandra Engelhardt, Mirko Englich, Stefan Kehrer, Anita Schätzle, Konstantin Schneider, Marcus Thätner sind für die Olympischen Spiele nominiert. Eine Medaille ist am ehesten dem früheren Vize-Weltmeister Schneider zuzutrauen. Der viermalige deutsche Meister in der Gewichtsklasse bis 74 kg im griechisch-römischen Stil hat schon häufig bewiesen, dass er bei großen Turnieren Großes leisten kann.
Die olympischen Sportarten: Badminton, Baseball, Basketball, Bogenschießen, Boxen, Fechten, Fußball, Gewichtheben, Handball, Hockey, Judo, Kanu, Leichtathletik, Moderner Fünfkampf, Radsport, Reiten, Ringen, Rudern, Schießen, Schwimmen/ Wassersport, Segeln, Softball, Taekwondo, Tennis, Tischtennis, Triathlon, Turnen, Volleyball
[...mehr]
Geschichte des Handballs
Betrachtet man den natürlichen Bewegungsablauf des Werfens, so ist Handball eine überraschend junge Sportart. Die Wiege des Handballs liegt in Deutschland. 1917 legte der Berliner Oberturnwart Max Heiser die ersten Regeln fest. Erstmals olympisch war Handball 1936 in Berlin. Das Feldhandball-Turnier wurde auf einem Fußballfeld ausgetragen, bis zu 100.000 Zuschauer verfolgten die Spiele in Berlin.
Nach dem Krieg gehörte Handball für viele Jahre nicht mehr zum olympischen Programm. Die Männer sind erst ab den Olympischen Spielen in München wieder dabei, nun wird ausschließlich Hallenhandball gespielt. Die Handballerinnen sind seit 1976 in Montreal wieder bei den Spielen vertreten.
Regeln in Kürze
Handball wird von zwei Mannschaften mit je sechs Feldspielern und einem Torwart gespielt (fliegender Wechsel). Ziel des Spieles ist es, den Ball öfter in das gegnerische Tor zu werfen als das andere Team. Die Regeln werden von zwei Schiedsrichtern überwacht. Ein Spiel dauert 2 x 30 Minuten. Der Ball darf von den Feldspielern mit dem ganzen Körper gespielt werden - außer mit Unterschenkel und Fuß.
Mit dem Ball in der Hand dürfen höchstens drei Schritte gemacht werden, der Hand Ball darf maximal drei Sekunden in der Hand gehalten werden. Es ist verboten, den Gegner mit Armen, Händen oder Beinen zu sperren, zu stoßen, zu schlagen oder festzuhalten. Regelverstöße und unsportliches Verhalten werden je nach Schwere mit einem Freiwurf oder Siebenmeter geahndet. Individuelle Strafen sind die Zwei-Minuten-Hinausstellung und die Disqualifikation bei groben Regelverstößen oder nach der dritten Zwei-Minuten-Strafe.
Um der Dynamik des Spiels wegen gibt es die Zeitspielregel. Sie gibt dem Schiedsrichter das Recht, den Ballbesitz an die verteidigende Mannschaft abzugeben, wenn sich die angreifende Mannschaft zu viel Zeit beim Torversuch lässt. Es gibt hier keine 24-Sekunden wie beim Basketball, die Referees entscheiden nach subjektivem Empfinden, was hin und wieder für Diskussionen sorgt.
Das vollständige Regelwerk finden Sie beim Deutschen Handball-Bund.
Teilnehmer und Favoriten - Männer
Qualifiziert sind China, Deutschland, Brasilien, Ägypten, Dänemark, Südkorea, Polen, Island, Frankreich, Spanien, Kroatien und Russland. Fast so groß ist auch der Favoritenkreis dieses hochkarätig besetzten Turniers. Die von Bundestrainer Heiner Brand trainierten Deutschen zählen zu den heißen Anwärtern auf eine Medaille. Geheimtipp: Bronze für Island.
Teilnehmerinnen und Favoritinnen
Qualifiziert sind China, Russland, Norwegen, Brasilien, Angola, Kasachstan, Deutschland, Schweden, Südkorea, Ungarn, Frankreich und Rumänien. Als WM-Dritte gehören die deutschen Frauen (Bundestrainer Armin Emrich) zu den Topfavoriten, ärgste Widersacherinnen dürften Russland und Norwegen sein.
Die olympischen Sportarten: Badminton, Baseball, Basketball, Bogenschießen, Boxen, Fechten, Fußball, Gewichtheben, Handball, Hockey, Judo, Kanu, Leichtathletik, Moderner Fünfkampf, Radsport, Reiten, Ringen, Rudern, Schießen, Schwimmen/ Wassersport, Segeln, Softball, Taekwondo, Tennis, Tischtennis, Triathlon, Turnen, Volleyball
[...mehr]









