Ratgeber

Besenreiser vorbeugen: Übungen für schöne Beine

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Besenreiser sind unschön anzuschauen, und wenn man sie an den eigenen Beinen findet, können sie einem die ganze Laune an der sommerlichen kurzen Mode verderben. Mit ein paar Tricks kann man das Risiko für Besenreiser jedoch mindern.

Besenreiser können aufgrund genetischer Veranlagungen auftreten, dann kann man leider kaum etwas dagegen unternehmen. Sie sind jedoch auch eine mögliche Folge von dauerhaft erhöhtem Druck sein, der auf die feinen Venen im Gefäßsystem der Beine einwirkt, oder fehlender Elastizität, durch die sich die Äderchen erweitert haben. Übergewicht sowie ständige Solariumsbesuche und Saunagänge können das Problem verschlimmern. Um diesem Fall vorzubeugen, sollte man einige Hinweise für den Alltag im Büro und daheim beachten, und mit kleinen Übungen lassen sich die hässlichen Besenreiser vermeiden.

Besenreiser vorbeugen im Alltag

Viel Bewegung ist das beste Mittel gegen Besenreiser. Das gilt vor allem als Ausgleich zu bewegungsarmen Tätigkeiten im Beruf. Bei der Arbeit im Sitzen sollte man die Beine nicht frei hängen lassen, sondern die Füße flach auf den Boden stellen und regelmäßig bewegen. Auf zu enge Gürtel und Hosen sollte man verzichten, diese können ebenfalls Druck auf die Venen ausüben.

Für das lange Arbeiten im Stehen sind flache Schuhe angeraten sowie regelmäßige Pausen, in denen man sich abstützt oder im Idealfall die Beine für kurze Zeit hochlegen kann. Wer stark zu Besenreisern und Krampfadern neigt, kann über den Einsatz von Kompressionsstrümpfen nachdenken, dies sollte aber mit einem Arzt abgesprochen werden. Hilfreich sind auch kleine Übungen wie das wiederholte auf die Zehenspitzen stellen und wieder absenken oder rhythmisches in die Knie gehen und Beine wieder strecken.

Besenreiser vorbeugen mit Sport

Schwimmen oder Radfahren sind ideale Sportarten, um das tägliche Sitzen oder Stehen auf der Arbeit auszugleichen, die Blutzirkulation in den Beinen, nebenbei auch die Fettverbrennung anzuregen und damit Erscheinungen wie Besenreisern, Krampfadern sowie Cellulite vorzubeugen. Außerdem empfehlen Experten das sogenannte Venen-Walking: diese besondere Gehtechnik aktiviert den Kreislauf und fördert Ausdauer und Koordination.

Das Venen-Walking wird wie andere Walking-Arten ein wenig schneller als normales Gehen, jedoch mit der üblichen Schrittlänge ausgeführt. Der Oberkörper bleibt aufrecht, die Schultern sind leicht zurückgezogen, Po und Bauch werden ganz leicht angespannt. Die Beine sind locker und unverkrampft, der Fuß zeigt beim Aufsetzen auf den Boden mit der Spitze nach oben und wird dann bewusst von der Ferse bis zur Spitze abgerollt. Etwa eine halbe Stunde bis vierzig Minuten sollte eine Walking-Übung dauern, wobei Intensität und Länge sich der Kondition des Sportlers anpassen und mit der Zeit gesteigert werden können.

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