Ratgeber

Verletzungen bei der Euro 2008 – Dramen für die Mannschaften

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Wenn man gestern das Spiel zwischen Frankreich und Italien gesehen hat, werden dem Zuschauer zunächst nicht die beiden Tore der „Squadra Azzurra“ in Erinnerung bleiben, sondern die tragische Verletzung des Bayern Mittelfeldspielers Franck Ribery, dessen Diagnose zwar „nur“ eine schwere Stauchung des Knöchels ist, aber dem Spiel der Franzosen vollends den Bruch gab. Damit sind die Franzosen aber nicht allein bei dieser Weltmeisterschaft, denn auch Gastgeber Schweiz erlebte solch eine Wendung auf dem Platz. So verletzte sich ihr Kapitän Alexander Frei nach einem unglücklichen Zusammenprall mit Tschechiens Grygera und musste sich fortan die EM von der Bank aus anschauen. Seine „Leidgenossen“ litten währenddessen unter dem Mangel an Torgefährlichkeit und schieden in der Vorrunde aus.

Fast wäre es den Italiener ebenso ergangen, denn ihr Kapitän Fabio Cannavaro verletzte sich im Training und hinterließ eine hilflose Hintermannschaft, die lediglich gegen harmlose Franzosen Sicherheit bewahren konnte. Ohne ihren Abwehrchef glich die Hintermannschaft des Weltmeisters einem Torso, wen wundert es da, dass sie schon vier Gegentore kassierten, während sie bei der WM lediglich zwei im gesamten Turnier erhielten.

Auch die deutsche Mannschaft scheint ausgerechnet im Viertelfinale das Verletzungspech ereilt zu haben, so ergab eine erste Untersuchung von Torsten Frings einen Rippenbruch. Sein Einsatz gegen Portugal steht ebenso in den Sternen wie jener von Lukas Podolski, der an Wadenproblemen laboriert.

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