Ratgeber

Wertungsvarianten im Poker

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Nachdem ich zu Beginn wie wohl die meisten Texas Hold’em gespielt und mich nur hin und wieder über die Namen anderer Pokervarianten gewundert habe, erwachte irgendwann in mir der Ehrgeiz, alle möglichen Pokerspiele zu beherrschen. Schließlich wird auch in den großen Cash Games ein Mixed Game gespielt, bei dem man von Omaha bis Triple Draw alles beherrschen sollte. Und wer weiß?

Neben der Erkenntnis, dass Texas Hold’em vielleicht nicht das einfachste, aber doch überschaubarste Pokervariante ist, war vor allem eine Entdeckung für mich sehr spannend. Tatsächlich gibt es eine Wertungsvariante in der nicht das beste Blatt zählt, sondern das schlechteste. Diese nennt man „Low“, während man die andere „High“ nennt. Völlig verwirrt war ich allerdings, als ich herausfand, dass es auch „High/Low“-Spiele gibt. Bei diesen Spielen wird der Pot aufgeteilt in einen für die „High“-Hand und einen für die „Low“-Hand.

Aus meiner schönen No-Limit Texas Hold’em Welt entflohen, wurden mir schnell die Vorzüge dieser ganzen Wertungsvarianten klar. Wenn man beispielsweise Omaha Hi-Lo in niedrigen und mittleren Limits spielt, dann hat man es mit noch mehr schlechten Spielern zu tun, als schon bei Texas Hold’em. Und nichts mag ich mehr als mit Spielern am Tisch zu sitzen, die der Meinung sind, dass so ein Spiel ja auch nicht komplizierter ist als eine „High“-Variante. Irgendwer muss schließlich mein Abendessen bezahlen.

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