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Wimbledon: Federer und Nadal stehen im Halbfinale, Schüttlers Match wurde unterbrochen

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Roger Federer ist nur noch zwei Siege vom sechsten Wimbledon-Titel in Serie entfernt. Im Viertelfinale deklassierte der Schweizer den Kroaten Mario Ancic 6:1, 7:5, 6:4. Auch Rafael Nadal steht im Halbfinale. Rainer Schüttler muss nachsitzen.

Federer gewährte seinem Gegner keinen Breakball und dominierte wie schon am Montag gegen Lleyton Hewitt die Partie mit dem Aufschlag (15 Asse plus 21 Servicewinner in 15 Aufschlagspielen). Das letzte Aufeinandertreffen mit Ancic in Wimbledon ist schon geschichtsträchtig: Der Kroate ist bis heute der letzte Spieler, der Federer auf Rasen bezwingen konnte. Im Halbfinale trifft Federer auf den Russen Marat Safin, der den Spanier Feliciano Lopez mit 3:6, 7:5, 7:6 (7:1), 6:3 bezwang.

Der Mallorquiner Nadal besiegte den Publikumsliebling Andy Murray mit 6:3, 6:2, 6:4. Im Halbfinale könnte er auf den Oldie Schüttler treffen. Nach drei Stunden Verschiebung oder Pause wegen Regens musste sein Viertelfinale gegen den Franzosen Arnaud Clement am Mittwochabend beim Stand von 6:3, 5:7 wegen einsetzender Dunkelheit abgebrochen werden. Nach tagelangem Sonnenschein wurde das britische Wetter wieder seinem Image gerecht.

Mit einem gemütlichen Abendessen und Training hatte sich Schüttler auf sein erstes Viertelfinale auf dem „Heiligen Rasen“ vorbereitet und angekündigt: „Ich will auf jeden Fall weiterkommen.“ Nur 2003 war er bei einem Grand-Slam-Turnier erfolgreicher, als er im Finale der Australian Open gegen Andre Agassi verlor.

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