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WM 2010 Qualifikation: Michael Ballack bleibt DFB-Kapitän

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Michael Ballack wird nach der gestrigen Aussprache mit Bundestrainer Joachim Löw weiterhin Kapitän der deutschen Nationalmannschaft bleiben. Der Coach erteilte seinem Führungsspieler eine Rüge, will aber nach der öffentlich geäußerten Kritik auf Sanktionen für den DFB-Kapitän verzichten.

Laut dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) hat sich Michael Ballack für die öffentliche Kritik bei Joachim Löw entschuldigt. „Ich habe eingesehen, dass es nicht in Ordnung war, an die Öffentlichkeit zu gehen“, meinte der Chelsea-Legionär reumütig.

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In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hatte der Käpitän dem Trainerstab mangelnden Respekt vorgeworfen und sich für seinen Freund und DFB-Teamkollegen Torsten Frings eingesetzt.

„Es war wichtig, dass wir dieses Gespräch in aller Offenheit geführt haben. Michael Ballack bleibt mein Kapitän. Aber auch als Kapitän muss er sich an unsere Regeln halten. Er weiß, dass er jederzeit Dinge intern ansprechen kann. Alle sportlichen und personellen Entscheidungen werden aber letztlich von unserem Trainerteam getroffen – und dies habe ich Michael unmissverständlich klar gemacht“, sagte Löw nach dem Vier-Augen-Gespräch.

Nach der Unterredung dürfte auch die Zukunft vom Bremer Frings im DFB-Team gesichert sein. Kürzlich hatte er seine öffentlichen Rücktrittsgedanken verworfen.

Ballack hat in dem Gespräch mit Löw sein Verhalten korrigiert: „Ich bedauere auch, dass der Eindruck entstanden ist, ich wolle Joachim Löw in seiner Position als Bundestrainer kritisieren. Dafür habe ich mich bei Joachim Löw entschuldigt.“

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