Rio de Janeiro (dpa) – Zwischen dem Internationalen Olympischen Komitee und der Welt-Anti-Doping-Agentur ist ein Streit um die Verantwortung wegen des Chaos im russischen Doping-Skandal entbrannt.
Die WADA wies die Vorwürfe von IOC-Präsident Thomas Bach nun zurück, in der Russland-Causa zu spät die Initiative ergriffen zu haben und zu spät Informationen zum damals mutmaßlichen Sportbetrug nachgegangen zu sein.
«Die WADA versteht, dass der Zeitpunkt der Veröffentlichung des McLaren-Reports zu Russland eine Reihe von Organisationen in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele und Paralympics beeinträchtigt hat», hieß es in einer Erklärung. Die WADA habe aber «unverzüglich gehandelt, als sich nach den Anschuldigungen betreffend Russland die Beweise erhärteten».
Fotocredits: Laurent Gillieron
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