Ratgeber

Hütter schwer verletzt – Onnen hofft noch

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Herber Rückschlag für Julia Hütter. Die Stabhochspringerin hatte sich am vergangenen Wochenende beim Meeting in Regensburg eine schwere Verletzung zugezogen.

Die 24-Jährige ist beim Versuch die Latte zu überqueren aus 4,50 Höhe ungeschützt in den Einstichkasten gefallen. Dabei zog sich Hütter einen Kreuzbandriss im linken Knie sowie eine Knochenabsplitterung im rechten Sprunggelenk zu. Damit ist die Saison beendet und der Traum an der Teilnahme der olympischen Sommerspiele in Peking zerplatzt. „Das ist tragisch für sie und ein Riesenverlust für den deutschen Stabhochsprung“, sagte der Bundestrainer Herbert Czingon sichtlich mitgenommen.

Onnen mit Verdacht auf Bänderriss
Auch Eike Onnen wurde vom Verletzungspech heimgesucht. Der deutsche Shootingstar der Hochsprungszene ist beim Absprung umgeknickt und hat sich dem Anschein nach einen Bänderriss zugezogen. „Wenn es ein Bänderriss ist, werde ich wohl bis zu den Deutschen Meisterschaften (5./6. Juli) pausieren müssen und muss dort alles auf eine Karte setzen.“ In Nürnberg muss der 25-Jährige die Norm von 2,30 m bewerkstelligen.

„Er wird untersucht, vielleicht ist es ein Bänderriss, wenn auch ein eigenartiger“, sagte der DLV-Cheftrainer Jürgen Mallow. Trotz seiner Verletzung und der noch nicht erbrachten Olympia-Norm gibt sich Onnen kämpferisch: „Noch hoffe ich auf Olympia.“

Hoffen wir, dass zumindest Onnen noch mit nach Peking fahren kann…

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