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Kircher: Corona-Krise trifft auch Top-Referees hart

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Stuttgart – Die finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise treffen auch die Schiedsrichter aus dem Fußball-Spitzenbereich zum Teil hart.

«Ein Bundesliga-Schiedsrichter kann in der Regel maximal noch ein bis zwei Tage die Woche arbeiten. Und die Leute aus dem Spitzenbereich, die auch international pfeifen, die können teils gar keinem anderen Beruf mehr nachgehen», sagte der frühere Bundesliga-Referee Knut Kircher der Deutschen Presse-Agentur. «Die wenigsten von ihnen haben eine flexible Vereinbarung mit ihrem Arbeitgeber, dass sie jetzt mehr arbeiten können, wo sie mehr Zeit haben. Da hängen dann teils Familien und Finanzierungen dahinter.»

Für ein Spiel in der Bundesliga bekommt ein Schiedsrichter eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 5000 Euro. Pfeift er darüber hinaus Spiele im Europapokal, fehlen ihm auch diese Einnahmen, weil nicht gespielt wird. «Im Profibereich ist es schon so, dass ein großer Teil der Einkünfte wegfällt», sagt der für Schiedsrichter zuständige DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann. A

llerdings erhalten die Unparteiischen pro Saison auch ein Fixum im fünfstelligen Bereich, das ihnen ausgezahlt wurde. Bei einem deutschen FIFA-Referee etwa, der also auch international pfeift, beträgt dieses Fixum rund 80.000 Euro.

Fotocredits: Marius Becker
(dpa)

(dpa)

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