Ratgeber

Afrikanischer Tanz: Ganzkörpertraining meets Ausdruckstanz

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Der Afrikanische Tanz hat erst in den letzten Jahren Einzug in unserer Fitnessstudios erhalten. Heute ist Afrikanischer Tanz oder „Afro dance“ ein fester Bestandteil unserer Fitnesskultur.

Afrikanischer Tanz zeichnet sich dadurch aus, dass er mit dem ganzen Körper „kommuniziert“ wird. Anfangs wurden solche Kurse nur in Großstädten angeboten, doch heute gibt es in großen Fitnessstudios Afro-Dance Kurse. Diese Art zu Tanzen ist gut für Koordination und Kondition und stärkt die Rücken und die Bauchmuskulatur. Es hilft, den Körper zu straffen, ihn in seinen Bewegungen geschmeidiger zu machen, und fördert natürlich die allgemeine Beweglichkeit.

Afrikanischer Tanz – Out of Africa

Als afrikanischen Tanz werden ganz allgemein alle Tänze bezeichnet, die aus Afrika kommen. Afrika ist ein Kontinent der aus 54 Staaten, in denen wiederum viele unterschiedliche Ethnien leben. Es gibt in Afrika daher ungefähr genauso viele Tänze wie Ethnien. Die Tänze ähneln sich zum Teil, aber unterscheiden sich in ihrer Tradition. Kennzeichen von afrikanischen Tänzen ist vor allem, dass die Bewegungen in den Boden gehen. Mit dem Boden ist man mit seinen Füßen verbunden bzw. nimmt die Energie der Erde mit seinen Füßen auf. Tanz ist in Afrika immer mehr als bloße Bewegung, sondern meist mit spirituellen, kulturellen oder sozialen Ereignissen verbunden.

Afrikanischer Tanz – mit (live) Trommeln

Besucht man hier einen Kurs, so handelt es sich nicht um traditionelle Tänze, wie den Regen- oder Kriegstanz. Es ist ein auf Europäer zugeschnittenes „Sportprogramm“, das den Tanz aber nicht weniger interessant macht. Oft wird der Kurs von Livemusikern begleitet, was das Ganze noch lebhafter macht.

Der Kurs beginnt meistens mit einer Warm-up-Phase, in der es um Auflockerung geht. Die Atmung wird aufgelockert, der Stress reduziert und geübt einzelne Körperteile voneinander zu trennen. Dies ist für Europäer sehr schwierig, da wir gelernt haben unseren Körper als Einheit wahrzunehmen. Beim afrikanischen Tanz werden alle Bereiche des Körpers genutzt. Und es gilt zu lernen einzelne Körperteile zu isolieren, z.B. Brust- und Beckenbereich.

Viel Spaß = Viel Schweiß

In der zweiten Phase werden einfache Schritte erlernt, die in ihren Bewegungen wiederholt werden. Diese helfen dabei ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich der eigene Körper bewegt. In Phase drei beginnt man dann zu schwitzen. Hier wird Schritt für Schritt eine Choreographie gelernt, wobei viele Kalorien verbrannt, die Ausdauer trainiert und Spannung erzeugt wird.
In der vierten Phase bekommt man oft die Möglichkeit ein bisschen zu improvisieren. Zum Schluss wird in ähnlich wie beim Yoga gestretched und sich ein wenig entspannt.

Afrikanischer Tanz – Gut für Körper und Geist

Die Auswirkungen des afrikanischen Tanzes sind körperlich und emotional. Es hilft körperlich bei der Verbesserung der Kondition, der Koordination, der allgemeinen Gesundheit, der Balance und der Beweglichkeit der Wirbelsäule. Dazu erhöhen sich die Energiewerte und der Muskeltonus. Doch afrikanischer Tanz hat auch Auswirkungen auf dem emotionalen Level. Es bringt Glück und Freude, reduziert den Stress, erhöht das Selbstbewusstsein, fördert den Selbstausdruck und vor allem gibt es einem eine tiefe Verbindung mit dem eigenen Körper.

Ein altes afrikanisches Sprichwort besagt: „Wenn Du sprechen kannst, kannst Du singen; wenn Du gehen kannst, kannst Du tanzen.“

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