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Olympia 2008: Siebenkampf-Zweite Blonska positiv getestet

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Die ukrainische Silber-Gewinnerin im Siebenkampf, Ludmilla Blonska, ist laut dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) bei einer Doping-Kontrolle in Peking positiv getestet worden. Am Samstag wurde schon die griechische Olympiasiegerin Fani Halkia des Dopings überführt.

Der Leichtathletik-Weltverband IAAF bestätigte diese Meldung: „Das Ergebnis der B-Probe liegt aber noch nicht vor“, sagte IAAF-Präsident Lamine Diack auf einer Pressekonferenz.

Die 29-Jährige hatte im Mehrkampf der Damen hinter Olympiasiegerin Natalija Dobrinska, ebenfalls aus der Ukraine, mit 6766 Punkten den zweiten Platz erzielt. Bronze ging an die US-Meisterin Hyleas Fountain (6619 Punkten).

Schon im Jahre 2003 wurde Vizeweltmeisterin Blonska des Dopings überführt und ist für zwei Jahre gesperrt worden. Sollte sich das Ergebnis in der B-Probe bestätigen, droht der Osteuropäerin eine lebenslange Wettkampfsperre.

Schon am Samstag hatte man die griechische Titelverteidigerin über 400 m Hürden Halkia positiv auf Steroide getestet. In der A-Probe wurde man auf das verbotene Steroid Methyltrienlon fündig. Bereits im Frühjahr fand man das gleiche Steroid bei dem Schwimmer Ioannis Drymonakos, bei elf Gewichthebern und kurz vor Olympia beim griechischen Weltklasse-Sprinter Anastasios Gousis.